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Beobachtungsbogen Lesequalität für die Orientierungsstufe
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nicht so gut |
schon besser |
recht gut |
Meisterklasse |
Profi im Vorlesen |
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Lesetempo |
stockend, sehr schleppend, zu langsam |
ständiger Tempowechsel, schnell bei einfachen Wörtern, „Steckenbleiben" bei schwierigen |
ausreichend flüssig, angemessen schnell, zumindest im ersten Absatz |
flüssiges Vorlesen auch bei längeren Textstellen, das Lesen stellt nur eine geringe Anstrengung dar |
sehr flüssig, Tempowechsel wird absichtlich zur Gestaltung eingesetzt, z.B. gedehntes Lesen bei spannenden Stellen, Freude am Lesen ist spürbar |
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Lesefehler Lesegenauigkeit |
viele Ratefehler (z.B. Kopfhörer, statt Gehör, der Leser merkt seine Fehler nicht) |
viele Ungenauigkeiten, Hinzufügungen und Auslassungen (viele statt viel oder fahren statt befahren) |
häufig Ausbesserungen, der Leser merkt die meisten seiner Fehler, oft findet ein umständliches Ausbessern statt |
wenige Fehler, solche, die den Sinn nicht stören, werden bereits übergangen oder nicht durch Wiederholungen ausgebessert |
sehr wenige sinnstörende Fehler, nahezu fehlerloses Vorlesen, kleine Fehler werden einfach ignoriert |
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Aussprache, Deutlichkeit |
Sprachfehler, wie Lispeln, Verhaspeln, Stottern |
undeutliches Lesen, Verschlucken von Silben, „mundfaules" Lesen, wenig Lippenbewegung |
im Großen und Ganzen deutlich; jedoch noch gedehntes Lesen bei schwierigen Wörtern |
klares Sprechen, deutliches Bewegen der Lippen, angenehme Lautstärke |
sehr gut verständliches Vorlesen, selbst bei den Konsonanten ist große Deutlichkeit gegeben |
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Stimmklang |
einschläfernd |
zu leise, ohne Bezug zum Inhalt wird „heruntergelesen" |
im Großen und Ganzen gut zum Zuhören, gelegentliches Beachten des Inhaltes z.B. wörtliche Rede |
ausdrucksvolles Vorlesen, ein „erzählendes Vorlesen" wird bereits angestrebt |
die Stimme wird variierend eingesetzt (leise, laut, lieblich, drohend) je nach Inhalt, der Leser traut sich aus sich herauszugehen |