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Die verbale Kommunikation des Menschen: Neuronale Verarbeitung - Sprachproduktion - Fremdsprachengebrauch
Sieben Schülerinnen und Schüler des Sickingen-Gymnasiums
nahmen am Uni-Projekt Sprache im Fachbereich Biologie teil.
Unter Leitung von Professor Dr. Güttinger und zwei Lehramtsanwärterinnen beschäftigten wir uns damit, wie Sprache entsteht und welche Missverständnisse auftreten wenn man bestimmte Wörter falsch ausspricht.
Dabei lernten wir, dass nicht nur der Kehlkopf- und Mundraum für die Lautbildung zuständig sind, sondern besonders auch die linke Großhirnhälfte (linke Gehirnhemisphäre). Dort liegt zum einen das Broca-Areal, welches für die Grammatikbildung wichtig ist und zum anderen das Wernicke-Areal, was man für die Sprachproduktion benötigt.
An einem anderen Tag analysierten wir die gesprochene Sprache etwas genauer. Dazu verwendeten wir ein bestimmtes Programm (Adobe Audition), welches die Sprache in Bilder umsetzt und in einem Sonagramm anzeigt. Mit Hilfe dieses Programmes konnten wir dann genau analysieren wie Wörter aufgebaut sind, nämlich aus Konsonanten und Vokalen, wobei Letzteres sehr deutlich im Sonagramm zu sehen war.
Ebenfalls verwendeten wir das Programm, um ein Vergleich zu ziehen zwischen der deutschen und der häufig gesprochenen englischen Sprache. Dort stellten wir fest, dass es sehr wichtig ist die Wörter
im Englischen genau auszusprechen, da sie ansonsten schnell ihre eigentliche Bedeutung verlieren, was wir in einem kleinen Schauspiel am Tag der Präsentation verdeutlicht hatten.
Für uns alles war es eine sehr eindrucksvolle Woche. Besonders wir, der Bio-Kurs, sind einstimmig davon überzeugt, dass das Projekt ein voller Erfolg war.Wir haben an der Universität in Kaiserslautern nicht nur etwas über die Sprachbildung gelernt, sondern auch erste Eindrücke von einem Studium gewonnen und durch Dr. Güttinger auch viele Bereiche der Biologie kennengelernt, so zum Beispiel die molekularbiologischen Labore und die Tiersammlung.
Insgesamt hat uns das Projekt sehr gut gefallen und auch nicht nur uns Schülern, sondern auch Professor Dr. Güttinger und den Studentinnen hat es sehr viel Spaß gemacht.
Wir können allen Schülern, die sich noch unschlüssig über ein Studium sind empfehlen, an solch einem Projekt teilzunehmen, denn selten bekommt man noch einmal die Chance, eine Woche lang das Uni-Leben live mitzuerleben um seine Entscheidung Biologie zu studieren zu festigen.
Deswegen möchten wir uns herzlich bei allen Lehrern bedanken, die dies ermöglicht haben besonders bei Frau Teeselink und auch bei Professor Dr. Güttinger der sich seine freie Zeit für uns genommen hat und den beiden Lehramtsanwärterinnen Marie Roos und Katja Meier die ihn tatkräftig unterstützten.
