Weblog von achim.jung

Landeswettbewerb Mathematik

von Nicole Rudi

 

Am 07.11.13 fand der Landeswettbewerb Mathematik am Sickingen - Gymnasium Landstuhl statt. Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 8 durften an diesem Wettbewerb teilnehmen. Sie versammelten sich im Raum B04 und hatten drei Schulstunden Zeit, ihre Aufgaben zu lösen. Die Teilnehmer durften Pausen einlegen und wurden von Lehrern beaufsichtigt. Die Arbeit bestand aus fünf Aufgaben zu verschiedenen Themenbereichen, nämlich Terme, Dreisatz, Proportionalität und Antiproportionalität, Geometrie, Prozentrechnung und Teilungsaufgaben. Die einen wurden früher fertig und andere brauchten alle drei Stunden, doch man wusste nicht, ob es daran lag, dass sie früher aufgaben oder schlauer waren. Nach ein paar Wochen bekamen die Wettbewerbsteilnehmer ihre Arbeiten korrigiert zurück und mitgeteilt, ob sie sich qualifiziert hatten. Man musste mindestens 12 von 20 Punkten erreichen, um in der 9. Klasse erneut am Landeswettbewerb Mathematik teilnehmen zu dürfen. Die verantwortliche Lehrkraft, Heidi Heist, ist begeistert, dass so viele Schülerinnen und Schüler sich freiwillig an dem Wettbewerb beteiligt haben. 
Die erfolgreichen Teilnehmer haben jetzt ein Jahr Zeit, um ihre Gehirnzellen zu trainieren.

Schöne Bescherung?

von Nicole Rudi

 

Bald ist wieder Weihnachten und die meisten Kinder wünschen sich dann die neuste Videokonsole und dazu passende Spiele. Selbst dann, wenn diese schlechte Schulnoten haben, erfüllen ihre Eltern ihnen meistens ihre Wünsche. Doch warum scheuen die Eltern nicht vor dieser Investition von 500 oder gar 600 Euro zurück, obwohl sie damit vielleicht ihren Kindern schaden? 
Prof. Dr. Manfred Spitzer ist ein bekannter Psychologe, Psychiater und Neurowissenschaftler, der darauf aufmerksam machen will, wie gefährlich Videospiele in Wahrheit sind: "Sie gefährden die Entwicklung des Gehirns und führen zur Verringerung der motorischen Fähigkeiten. Außerdem machen sie dumm und führen zu Übergewicht und Schlafstörungen." Videospiele führen zu Bewegungsarmut und innerer Unruhe. 
Auch der Kriminologe Christian Pfeiffer kritisiert die "Killerspiele". So nennt er die Ego-Shooter-Spiele in denen es um das Kämpfen geht. Er meint, Videospiele würden einen gegenüber Gewalt desensibilisieren und würden Kenntnisse über Waffen und militärische Taktiken vermitteln. Bei großem Konsum baut man Hemmschwellen oder gar Tötungshemmungen ab, so Pfeiffer. Die meisten Spiele sind nicht unter 18 Jahren freigegeben. Trotzdem spielen viele weit jüngere Schüler diese Videospiele. 
Doch auch andere Meinungen gibt es, denn Actionspiele würden zu einem schnelleren Denken führen. 
Gerade zur Weihnachtszeit arbeiten die Videospielverkäufer mit viel Werbung im Fehrnsehen und Internet. Videospiele sind gefährlich, denn wenn man sie lange spielt, kann dies zu einer Sucht führen, da sie mit dem Belohnungsprinzip arbeiten. Sie steigern sich langsam, lassen einen gewinnen und sind so gemacht, dass man nicht mehr aufhören kann zu spielen. 
Etwas anderes aber sind sogenannte "Serious Games" bzw. Lernspiele. 
Sie fördern die Entwicklung des Gehirns und sind somit eine gute Alternative als Weihnachtsgeschenk.

 

Leserbriefe zu diesem Artikel von Nicole Rudi finden Sie hier.

Dieses Gymnasium gefällt mir!

von Nicole Rudi

 

Am 23.11.13 ist wieder Infotag am SGL. Das Gymnasium öffnet seine Türen für die zukünftigen Fünftklässler und ihre Eltern. So haben die Eltern die Möglichkeit, einen Einblick in den Schulalltag zu bekommen, um herauszufinden, ob das die richtige Schule für ihr Kind ist.

Das SGL hat ein vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften, Wettbewerben und anderen Möglichkeiten, bei denen die Kinder ihre Interessen entfalten können. Das SGL ist eine von wenigen Schulen in Rheinland-Pfalz, die Russisch und Philosophie im Fächerangebot haben. In der geräumigen Schulbibliothek gibt gibt es viele interessante Bücher, aber auch Zugänge zum Internet.

Außerdem gibt es AGs zu fast jedem Fachbereich wie zum Beispiel:

- Hebräisch für Anfänger

- Nichtschwimmer-AG

- Jugend forscht

- Orchester

- Theater- AG

- Orff-AG

- Philosophie-AG

- Boulder-AG

... und viele AGs mehr.

So kann man nach dem stressigen Schulalltag entspannen und in der Schule Spaß haben. Natürlich kann die Schule anstrengend sein, trotzdem kann man sich hier sehr wohl fühlen. Es gibt beispielsweise einen Schulsanitätsdienst; Mediatoren, die Streit schlichten; Theater- und Musicalaufführungen; Nachhilfe über "Schüler helfen Schülern" und Ehrungen für besondere Leistungen. Die Schülerinnen und Schüler können an vielen Wettbewerben teilnehmen, wie z.B. am Physik- Landeswettbewerb oder am Bundeswettbewerb Fremdsprachen.

Die vielen Lehrer sorgen nicht nur für eine gute Bildung, sondern ebenfalls für das Erlernen von Disziplin und Gemeinschaftsstärke. Doch eine Schule braucht nicht nur gute Lehrer, sondern auch fleißige Schülerinnen und Schüler, die hier sehr selbstständig werden können, wie beispielsweise die Schülerinnen und Schüler aus der Technik-AG, die schon früh eine große Verantwortung übernehmen.

 

Die Technik-AG hat einen eigenen Raum, wo die Schülerinnen und Schüler selbstständig etwa Filme von Schulveranstaltungen bearbeiten und DVDs produzieren können.

Das sagen Schülerinnen und Schüler über das Gymnasium:

Aaron P. :"Mir gefällt diese Schule, weil sie sehr modern ist und z.B. in der Chemie, Physik, Biologie und in der Aula mit neuester Bühnentechnik sehr gut ausgestattet ist."

 

Saskia K.: "Dieses Gymnasium gefällt mir, weil die Schule sehr musikalisch ist und viele verschiedene AGs anbietet. Das Gebäude der Schule ist sehr groß und ist mit dem Zug und Bus gut zu erreichen."

 

Thomas: "Es gibt gute technische Möglichkeiten, das gesamte Gebäude ist relativ groß und die Lehrer sind nett."

 

Bastian: "Die Schule ist sehr groß, außerdem gibt es viele Möglichkeiten bei der Kurswahl."

 

Marius: "Die Schule ist sehr gut ausgestattet, also sehr fortschrittlich und man kann z.B. Russisch als Fach wählen. Außerdem sind die Lehrer sehr qualifiziert."

 

Jonas: "Was mir gut gefällt sind die sozialen Verhältnisse, niemand wird unterdrückt oder ausgegrenzt und die Lehrer sind sehr kompetent."

 

Nils: "Mir gefällt die Atmosphäre, es macht viel Spaß, hier auf die Schule zu gehen."

Digitale Bildung am SGL

Ein Leistungskurs Deutsch der 11. Jahrgangsstufe des SGL konnte sich erfolgreich für die Teilnahme an dem bundesweiten Wettbewerb „Ideen bewegen – Der Wettbewerb zur digitalen Schule“ qualifizieren. Der Kurs nimmt mit einem Unterrichtsprojekt zum Thema  „Daniel Kehlmann - Die Vermessung der Welt - Reportagen von einer Entdeckungsreise in die deutsche Geistesgeschichte“ an dem Wettbewerb teil. Für die Durchführung des Projekts erhält jede Schülerin und jeder Schüler einen Tablet-Computer. Außerdem werden weitere Materialien und technische Ausrüstung, wie etwa ein interaktives 65-Zoll-Display, zur Verfügung gestellt. Die Frankfurter Initiative „Digitale Bildung neu denken“, die den Wettbewerb initiiert hat, möchte damit den Einsatz von digitalen Medien in Schulen fördern und voranbringen. Der verantwortliche Projektleiter und Kurslehrer, Achim Jung, die Lehrkräfte Björn Freudenberg, Oliver Schneider und die Praktikantin Claudia Mikulla nehmen zur Vorbereitung des Projekts auch an einer Fortbildung teil. Als erster Preis des Wettbewerbs winkt eine digitale Komplettausstattung im Wert von 20.000 Euro.

In der Ausschreibung des Wettbewerbs ist zu lesen: „Kinder und Jugendliche sind es heute gewohnt, wie selbstverständlich mit Handy und Notebook umzugehen und sich im Internet und in sozialen Netzwerken zu bewegen. Diese Alltagserfahrung allein reicht allerdings nicht aus, um die Medienkompetenz der heranwachsenden Generation zu fördern. Schulen müssen ihre Schülerinnen und Schüler konsequent auf den Umgang mit digitalen Medien vorbereiten. Dies stellt zwar eine Herausforderung dar, eröffnet jedoch gleichzeitig auch völlig neue Möglichkeiten zur Unterrichtsgestaltung.

Ein Ziel des Unterrichts von morgen ist es, das eigenverantwortliche Lernen und den sicheren Umgang mit neuen Medien zu stärken. Tablets können hierbei einen wertvollen Beitrag leisten. Sie ermöglichen alternative Lernwege und erweitern bisherige Lernräume durch die Möglichkeit zu multimedialem, ortsunabhängigem und interaktivem Lernen. Der Einsatz des Tablets im Unterricht ist deshalb so attraktiv, weil es aufgrund seiner Multifunktionalität viele Möglichkeiten in einem Gerät bündelt.“

Den Wettbewerbsbeitrag finden Sie hier.

Den Artikel zum Wettbewerb finden Sie hier.

Unser neuer Hausmeister

von Nicole Rudi

 

Am Freitag, den 30.08.13, mussten sich Lehrerkollegium und Schülerschaft des SGL von unserem ehemaligen Hausmeister, Willi Hesch, verabschieden. Wir werden ihn sehr vermissen. Aber es war nicht nur eine Abschiedsfeier, sondern auch ein Wilkommensfest für unseren neuen Hausmeister, Daniel Kudla. Alle freuen sich sehr, mit ihm die nächsten Jahre an der Schule zusammenzuarbeiten. In einem Gespräch stellte sich Herr Kudla den Fragen der Redaktion der Schulhomepage. Herr Daniel Kudla war nicht der Einzige, der sich für den zu vergebenden Hausmeisterjob am Sickingen-Gymnasium Landstuhl beworben hat. Mehr als hundert Bewerber wollten am Gymnasium arbeiten und mussten viele Bedingungen erfüllen können.

In der Stellenausschreibung waren viele Aufgabengebiete definiert, wie zu Beispiel  die Betreuung der Gebäude, technische Arbeiten und handwerkliche Reparaturen. Er sollte über vielfältige Kompetenzen verfügen, wie Flexibilität, selbstständiges Arbeiten,  Belastbarkeit und gute Kommunikationsfähigkeiten mit Schülern, Lehrern und Eltern. Das Gymnasium hatte Glück, dass sich mit Herrn Kudla ein Bewerber gefunden hat, der alle diese Kompetenzen in sich vereinigt.

 

Interview mit dem neuen Hausmeister

von Francesca Thum und Susan Brödel

 

Waren sie schon immer Hausmeister?

„Vor meiner Zeit als Hausmeister war ich 19 Jahre lang Anlagenmechaniker. Später war ich für 1 Jahr in einem Altersheim tätig.“

Welche Aufgaben hatten Sie dort zu erledigen?

„Ich musste Bäder montieren und Fliesen legen. Dabei bin ich mir teilweise schon wie ein Hausmeister vorgekommen. Im Altersheim musste ich auf das Haus aufpassen und abends abschließen.

Welchen Eindruck haben Sie von den Lehrern und Schülern?

„Ich habe einen guten Eindruck von der Schule. Die Schüler sind freundlicher geworden als zu meiner Schulzeit."

Was ist ihnen wichtig?

"Ich halte eine gute Zusammenarbeit und ein gutes Verständnis mit den Lehrern und Schülern für sehr wichtig."

Haben Sie ein Motto?

"Nein, leider nicht!"

Was sind ihre Aufgaben?

"Ich muss kleine Reperaturen durchführen und die Schule sauber halten. Außerdem muss ich zum Beispiel nach Unterrichtsschluss die Medien in den Klassenräumen überprüfen und am Ende des Tages die Schule abschließen."

Haben Sie bevorzugte Arbeiten?

"Nein, alle Arbeiten sind okay."

Haben Sie neben diesem Beruf noch einen Nebenjob?

"Nein, bei diesen Arbeitszeiten ist das gar nicht mehr zu schaffen."

Hatten Sie als kleiner Junge einen Traumberuf?

"Nein, nicht so richtig..."

Hat sich in der Schule viel verändert im Vergleich zu ihrer Schulzeit?

"Ja, ein wenig schon. Die Schüler sind netter geworden, sie sind nicht mehr so aggressiv. Ich weiß noch, dass Schüler zu meiner Schulzeit, wenn sie die Toiletten angemalt hatten und erwischt wurden, sie auch wieder alleine reinigen mussten. :) "

Philosophieren um die Wette

von Nathan Mahla

 

Im letzten Schuljahr beteiligten sich Schülerinnen und Schüler des Sickingen-Gymnasiums Landstuhl, nämlich der Philosophiekurs der 12. Jahrgangsstufe, am Bundeswettbewerb Philosophischer Essay. Jeder Teilnehmer musste einen philosophischen Essay schreiben. Dieser behandelte eines von vier vorgeschriebenen Themen, wie z. B. eine philosophische Reflexion zu der Frage „Darf Kunst alles?“. Oder es galt ein philosophisches Zitat zu kommentieren: „Wie viele Menschen wohnen denn in uns? Einer oben, einer in der Mitte, einer im Keller? Vielleicht auch einer gefesselt irgendwo in einem verriegelten Kabinett? Ich misstraue der Psychologie und der Psychoanalyse. [...] Man kann den Dämon des Menschen wohl andeutungsweise beschreiben, aber sezieren kann man ihn nicht [...] Der Dämon bleibt: Schmerzen, Tod, Liebe, Hass.“ (George Grosz).

Ein Essay ist ein philosophischer Text, in welchem Phänomene gedanklich untersucht oder philosophische Fragen reflektiert werden. Da die Auseinandersetzung mit einem Thema auf der persönlichen gedanklichen Auseinandersetzung basiert, hatten die jungen Philosophinnen und Philosophen so eine relativ große Freiheit was Schwerpunktsetzung sowie die Ausformulierung betraf.

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase im Unterricht konnten alle Schülerinnen und Schüler ihren ersten selbst angefertigten philosophischen Essay einreichen. Auch wenn bei diesem deutschlandweitem Wettbewerb keine Spitzenplazierungen erreicht werden konnten, so wurde dennoch jedes Essay mit einer Urkunde, persönlich unterzeichnet von Dr. Christiane Lang, der Vorsitzenden des rheinland-pfälzischen Fachverbands Philosophie sowie von Dr. Klaus Sundermann vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur  gewürdigt. Die Schulleitern, OStD' Andrea Meiswinkel, überreichte den Schülerinnen und Schülern die Urkunden.

Der Philosophiekurs der MSS 13 dankt ihrem Philosophielehrer, Achim Jung, dafür, dass es uns möglich war, eine solche Erfahrung zu machen und wünscht auch allen zukünftigen Teilnehmern des SGL viel Glück und gutes Gelingen!

Auf dem Foto sind zu sehen: 

Im Hintergrund: Killian Mattil, Benajmain Weidinger Johannes Luschnat, Hermann Führich, Christopher Klein, OStD' Andrea Meiswinkel.

Im Vordergrund: Madeleine Allenbach, Nathan Mahla, Patrick Ersing, Sarah Stuppy, Julia Moses, Svenja Traub.

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