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Ausgezeichnet

„Ausgezeichnet – Feier zur Würdigung besonderer Leistungen“

Knapp 80 Ehrungen engagierter Schülerinnen und Schüler am Sickingen-Gymnasium

 

Von Markus Himmerlich

 

Die Förderung besonderer Begabungen von Schülerinnen und Schülern ist eine wichtige Aufgabe der Schule. Zu welchen Leistungen sie fähig sind, zeigte sich während der diesjährigen  Feier zur Würdigung besonderer Leistungen in der Aula des Sickingen-Gymnasiums. Die Schulleitung ehrte Schülerinnen und Schüler, die im Laufe des letzten Schuljahres durch außergewöhnliche Leistungen hervorgetreten sind oder die in der Schule ein überdurchschnittliches Engagement gezeigt haben.  

 

In ihren Begrüßungsworten hob Schulleiterin OStD’ Andrea Meiswinkel das große Angebot an Arbeitsgemeinschaften (AGs) und außerunterrichtlichen Angeboten hervor und lobte dabei das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Jedem Schüler wird die Gelegenheit gegeben, seine besonderen Fähigkeiten und Talente zu entwickeln. Gastredner bei der Veranstaltung war Dr. Alexander Jatzko, Leiter der Abteilung für Psychosomatik am Westpfalzklinikum Kaiserslautern. Er hielt einen interessanten Vortrag darüber, wie man „engagiert, erfolgreich, psychisch gesund“ durchs Leben kommt. Dabei ging er vor allem auf die Denkweise der Menschen ein und betonte,  dass „zu viel denken über Unnötiges“ anstrengend für das Gehirn und den Körper sei. 

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verleihung der Urkunden durch  OStD´ Andrea Meiswinkel und StD´ Beate Schuster, die in der erweiterten Schulleitung für die Begabten- und Wettbewerbsförderung zuständig ist. Geehrt wurden Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme an Wettbewerben in Fremdsprachen, Mathematik, Naturwissenschaften, Sport, im Vorlesen, sowie für die Teilnahme an „Jugend debattiert“. Aber auch die Schülerinnen und Schüler, die sich beim Wettbewerb „Jugend präsentiert“ qualifizieren konnten oder ein gelungenes Betriebspraktikumsplakat gestalteten, sowie die jeweils drei Jahrgangsbesten wurden geehrt. Als Präsent erhielten alle Geehrten eine Urkunde und die Möglichkeit, zusammen auf der Gartenschau in Kaiserslautern an verschiedenen Workshops der „grünen Klassenzimmer“ teilzunehmen. OStD´ Andrea Meiswinkel bedankte sich bei allen betreuenden Lehrkräften und bei den ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement. 


Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch mehrere Musikstücke, vorgetragen vom Projektchor unter der Leitung von StD‘ Brigitte Rausch und mehreren Schülerinnen und Schüler des Sickingen-Gymnasiums.

 

Bild: Markus Himmerlich 

Vortrag über die „Nachkriegskarriere“ des „Schlächters von Lyon“

Peter Hammerschmidt, Nachwuchshistoriker aus Miesenbach, war von September bis Januar Vertretungslehrer am Sickingen-Gymnasium. Was zu Beginn kaum einer wusste: Hammerschmidt deckte brisante Details über die Beziehungen des NS-Kriegsverbrechers Klaus Barbie zum Bundesnachrichtendienst (BND) auf.

Bereits im Rahmen seiner Staatsexamensarbei entdeckte er Anhaltspunkte, die dafür sprachen, dass Barbie für den BND gearbeitet hat. Nach mehreren Anfragen beim BND und einer Beschwerde beim Kanzleramt, bekam er letztendlich doch Akteneinsicht und sein Verdacht bestätigte sich.

 

Am 29.2.12 hielt Peter Hammerschmidt in der Aula des Sickingen-Gymnasiums einen Vortrag über die Person Klaus Barbie und wie es dazu kam, dass er diese faszinierenden Informationen über ihn herausgefunden hatte. In seinem Vortrag erklärte er, wer Klaus Barbie eigentlich war und warum man ihn den „Schlächter von Lyon“ nannte. Nikolaus (Klaus) Barbie war ein mehrfach verurteilter Kriegsverbrecher. Unter anderem folterte er katholische Priester mit Elektroschocks, hängte sie an den Füßen auf, ließ Kinder hungern und prügelte sie. Barbie war für die Folterung und Ermordung von Mitgliedern der Résistance – unter ihnen Jean Moulin – in Lyon verantwortlich. Darüber hinaus wurden ihm zahlreiche weitere Verbrechen zur Last gelegt, unter anderem das Massaker in  Saint-Genis-Laval, die Deportation der jüdischen Kinder aus dem Waisenhaus in Izieu sowie zahlreiche Erschießungen im Gefängnis Fort Montluc. Dabei ging er mit äußerster Brutalität und Rücksichtslosigkeit vor.

 

Hammerschmidt zitierte in seinem Vortrag Schreiben des BND, rekapitulierte die Biographie Barbies vor und nach 1945 und bot seinem Publikum einen Einblick in deklassifizierte Akten der CIA. Am 13.03. wurden Ausschnitte des Vortrags in einem Bericht des ZDF-Magazins „Frontal 21“ ausgestrahlt, der die Recherchen Hammerschmidts beim Bundesamt für Verfassungsschutz in den Mittelpunkt rückte.

 

Das Bild zeigt Peter Hammerschmidt und die Schulleiterin OStD' Andrea Meiswinkel

 

Hier sehen Sie den Bericht des ZDF aus der Sendung "Frontal 21"                                   

                                                                                                                                        Markus Himmerlich

Frohe Weihnachten!

Die Journalismus-AG / SGL-Journal wünscht allen Schülerinnen und Schülern, sowie allen Lehrerinnen und Lehrern ein frohes und gesegnetes Fest, besinnliche Tage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012!!

Diplome für internationale Sprachprüfung überreicht

Fast ein halbes Jahr nach Bestehen der DELF-Prüfungen sind nun die offiziellen Sprachdiplome aus Frankreich angekommen.

 

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier

International bekannter Historiker ist Vertretungslehrer am Sickingen-Gymnasium

Wer rechnet schon damit, dass der eigene Lehrer, bzw. 
der Lehrer seiner Kinder international unter Historikern 
bekannt ist? Am Sickingen-Gymnasium ist dies der Fall.
Der 25-jährige Peter Hammerschmidt, derzeit 
Vertretungslehrer für Deutsch und Geschichte ist eine 
internationale Berühmtheit.
Hammerschmidt entdeckte bei Forschungarbeiten für
seine Dissertation interessante Infos über den aus Trier 
stammenden NS-Verbrecher Klaus Barbie alias Klaus 
Altmann. Er entdeckte, dass Barbie nach dem Krieg für
den westdeutschen Geheimdienst BND gearbeitet haben soll. Um diesen Vermutungen 
nachzugehen, fragte der damals 24-jährige Student beim BND an, ob sie seine 
Untersuchungen unterstützen würden.
Die Anfrage wurde abgelehnt, doch Hammerschmidt ließ sich nicht einfach abweisen.
Nach einer Beschwerde beim Kanzleramt gelang es ihm letztendlich doch, Akteneinsicht
beim BND und der CIA zu bekommen. Er deckte auf, dass Barbie wirklich für den BND
gearbeitet hat. So wurde Peter Hammerschmidt international durch Fernsehen und
Zeitungen bekannt.


Peter Hammerschmidt im ZDF: hier

Schüleraustausch: Gäste aus Mâcon am Sickingengymnasium

Im März waren 17 Franzosen aus Mâcon zu Besuch. Sie kamen nachmittags an und wurden herzlich von ihren Austauschpartnern empfangen. Am Donnerstagmorgen wurden alle bei einem kleinen Empfang von der Schulleiterin Andrea Meiswinkel begrüßt. Die Gruppe von 34 Personen und den betreuenden Lehrkräften Elisabeth Hülsewede, Axel Schulte, François Batho und Regina Huber unternahmen zusammen mehrere Ausflüge, wie zum Beispiel einen Tagesausflug nach Heidelberg inklusive Schlossführung und Freizeit in der Fußgängerzone oder eine Besichtigung der Schlossberghöhlen in Homburg. Abgerundet wurde das Ganze am Dienstagabend mit einer „soirée amicale“, bei der alle Beteiligten und ihre Eltern zusammen grillten und die ganzen Unternehmungen der Woche ausgetauscht wurden. Am Mittwoch, dem 16.März wurden die Austauschpartner morgens am Bus verabschiedet und fuhren wieder nach Hause. 

Im Mai waren dann die Deutschen bei den Franzosen und unternahmen wieder viele gemeinsame Dinge, wie einen Tagesausflug nach Lyon, ein Stadtrallye oder Besichtigung der Abtei in Cluny.

 

Markus Himmerlich

                                                                                             Foto: Himmerlich

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