Chemie – eine Naturwissenschaft

 

Chemie – eine Naturwissenschaft mit Tradition und Zukunft

 

Die Chemie als Naturwissenschaft wie wir sie heute kennen hat ihre Wurzeln bereits etwa 1000 v. Chr. in Vorderasien, Ägypten und Griechenland. Dort gelang es Menschen erstmals aus Erzen reine Metalle wie etwa Gold, Silber oder Eisen zu gewinnen. Aus der Verbindung dieser antiken chemischen Praxis mit der mittelalterlichen Alchemie entwickelte sich ab dem 18. Jahrhundert die moderne Chemie zu einer exakten Naturwissenschaft.

Heute ist die Chemie als Wissenschaft allgegenwärtig. Alle Stoffwechselvorgänge des Lebendigen, also auch in unserem Körper, lassen sich nur als chemische Reaktionen richtig verstehen. Stoffumwandlungen finden aber auch beim Kochen oder Braten statt, was oft zum typischen Aroma der zubereiteten Speisen beiträgt. Haare färben, Wäsche waschen, heizen oder Auto fahren wären in der heutigen Form ohne die Chemie undenkbar. Produkte aus dem Sport- und Freizeitbereich wie Rennräder mit kohlefaserverstärkten Rahmen, Outdoorjacken oder Skier sind ebenfalls Produkte moderner chemischer Forschung und Industrie.

Dass die Chemie eine zukunftsweisende Wissenschaft ist, zeigt sich nicht zuletzt in den Anforderungen an die Energiewende und der drastischen Reduktion von klimaschädigenden Gasen wie Kohlenstoffdioxid. Hier steht insbesondere die Forschung an effizienten und kostengünstigen Akkus – wie etwa Lithium-Ionen-Akkumulatoren im Bereich der Elektromobilität – im Fokus der aktuellen Forschung.