Chemische Gärten - Einblick ins Uni-Projekt 2010-11

Beim Uniprojekt der MSS 13 wurden zwei Schüler ausgelost, um die Fachschaft Chemie in der technischen Universität Kaiserlautern zu besuchen. Die glücklichen Gewinner der Praktikumsplätze waren Caitlin Nunamaker und Sarah Porz aus dem Stammkurs Chemie.

 

Während der Woche begleiteten wir Frau Konrad bei ihrer Examensarbeit und waren den ganzen Tag im Labor beschäftigt. Das Thema unserer Projektwoche lautete „Chemische Gärten“. Zunächst lernten wir, wie ein chemischer Garten in den Grundzügen funktioniert. Normalerweise werden Schwermetallsalze in eine Wasserglaslösung gegeben und nach dem Prinzip der Osmose entstehen pflanzenartige Gebilde. Schwermetallsalze sind jedoch giftig, deshalb wurden die chemischen Gärten auch als Spielzeug vom Markt genommen. Frau Konrad allerdings erfand eine Methode, wie man chemische Gärten ungiftig machen kann. Die ungiftigen chemischen Gärten werden einfach mit gefärbtem Calciumnitratdünger hergestellt. Wir haben beim Projekt geholfen, gefärbte Drops herzustellen und experimentierten selbst mit den chemischen Gärten, indem wir die Farbstoffe tauschten, die Wasserglaslösung, oder deren Konzentration änderten.

 

Bei jedem chemischen Gaten entsteht ein einmaliges, andersartiges Kunstwerk und Unikat. Am Ende haben wir den Versuch gestartet, Dauerpräparate von chemischen Gärten herzustellen, um diese  länger haltbar zu machen.

 

Des Weiteren haben wir auch noch andere Versuche im Labor durchgeführt. Nach drei Tagen an der Uni waren wir uns jedenfalls einig: das Uniprojekt war sinnvoll, weil wir dadurch  einen kleinen Einblick in den Alltag an der Uni bekamen. In der Fachschaft Chemie war es besonders interessant gewesen, weil wir im Labor Versuche durchführen konnten, welche in der Schule nicht möglich sind. Wir können das Uniprojekt Chemie an Interessierte nur weiter empfehlen.

 

Sarah Porz