Jugend debattiert - Erfolg beim Landesentscheid

Jugend debattiert

30.04.2012 - MAINZ

Von Miriam Steiner

LANDTAG Schüler reden sich in dem bundesweiten Wettbewerb zum Finale nach Berlin

Dass im Plenarsaal des Landtags debattiert wird, ist keine Seltenheit. Jetzt standen jedoch Schüler an den Rednerpulten. Sie kämpften im Landesfinale Rheinland-Pfalz von „Jugend debattiert“ darum, sich für den Wettbewerb auf Bundesebene zu qualifizieren. Insgesamt acht Schüler hatten sich bei der Qualifikation für das Landesfinale durchgesetzt - unter anderem gegen vier Mainzer Schüler vom Gutenberg-Gymnasium und der Maria-Ward-Schule. Jeweils vier von ihnen traten dann in zwei Altersgruppen gegeneinander an - in den Jahrgangsstufen 8 bis 10 und 11 bis 13 Jahre.

Den Anfang machten die Jüngeren. Sie stritten sich - natürlich nur mit Worten und nach festgelegten Regeln - darüber, ob Landtagswahlen mit weniger als 50 Prozent Wahlbeteiligung wiederholt werden sollten.

Besonders überzeugen konnte dabei der 14-jährige Daniel Ternes vom Bischöflichen Cusanus-Gymnasium Koblenz. Er sprach sich gegen eine Wiederholung aus und begründete dies unter anderem mit den „extremen Kosten“ und der schwierigen Durchführbarkeit. „Er hat ruhig angefangen, ist dann aber zur Hochform aufgelaufen“, begründete Heinz-Hermann Schnabel, rheinland-pfälzischer Landtagsvizepräsident, die Entscheidung für den Neuntklässler. Doch auch der Zweitplatzierte, Timo Natter vom Sickingen-Gymnasium Landstuhl, konnte die Jury überzeugen.

Mainzer Allgemeine vom 30.04.2012