Ein geschichtlicher Wandertag

von Hannah Bertram

 

Als wir die Brücke, auf dem Weg zum Museum überquerten, erstreckte sich die Saar vor uns. Im Rahmen des Wandertags am 06.10.15 entschied sich die Klasse 9a das „historische Museum Saar“  in Saarbrücken zu besuchen.

Das Museum wurde 1999 eröffnet und befindet sich am Schlossplatz, ganz in der Nähe des Saarbrücker Schlosses. Die verschiedenen Ausstellungen sind zum einen der Kunst und Kultur und der Geschichte des Saarlands gewidmet, aber es gibt auch eine Sonderausstellung mit dem Titel „Saargeschichte seit 1870“.

 Bei unserem Besuch empfing uns zuallererst die Ausstellung „Kunst und Kultur“ mit einer Menge an Bildern, aber auch ein paar Ausstellungsstücken. Zu Beginn erfährt man viel über das Renaissanceschloss und seine Bewohner von Jahrhundert zu Jahrhundert, aber auch das bürgerliche Leben wurde nicht ausgelassen.

Auf einmal gab es freudiges Geschrei. Eine Gruppe von Schülern lief aufgeregt zu ihren Freunden. Anica meinte es gäbe eine witzige, ausgestopfte Ziege. „Von der Volksfrömmigkeit zur ausgestopften Ziege, die Ziege war am Besten“, meinte Charlotte begeistert.

Ein paar Stationen weiter gab es allerhand Informationen zum Krieg. An einer Wand gibt es mysteriöse Objektive, hintereinander aufgereiht. „Durch die Objektive sehe ich die Schlachtfelder des Krieges“, sagte Nele konzentriert. Viele Schüler interessierten sich besonders für dieses Thema und begutachten den Rest der Ausstellung folglich auch nur mehr oder weniger konzentriert und ausführlich.

In der Nähe vom Ausgang steht unser Lehrer Herr Klees an einer Vitrine, in der über das Saarlied berichtet wird. „Die Saargeschichte zur deutschen Geschichte ist sehr interessant“, erklärt er auf die Frage was ihm am Besten gefallen hat. Traurigerweise sind viele Mitarbeiter des Museums nicht gerade sehr freundlich und hilfsbereit, was vielen meiner Mitschüler und Mitschülerinnen und auch mir stark aufgefallen ist.

Abschließend durfte die Klasse dann noch in kleinen Gruppen Saarbrücken erkunden. Viele von uns waren noch nicht oft in Saarbrücken, weswegen dies auch das Highlight für einige war. Am Ende erkundigte ich mich, wie die Schüler und Schülerinnen das Ausflugsziel denn jetzt fanden und dabei waren die Leute sich doch relativ einig. Es war einmal interessant und lehrreich, das Museum anzugucken, aber zwei Mal muss man das ganze nicht durchkauen. Der Besuch in Saarbrücken im Gesamten war jedoch ein voller Erfolg