Die Klasse betritt unbekanntes Terrain

Am Mittwoch, den 26.10.11 fand für die 10.Klassen des Sickingen Gymnasiums eine Betriebserkundung statt. Jede Klasse besichtigte mit dem jeweiligen Erdkundelehrer einen Betrieb. Für die Klasse 10a ging es unter der Leitung von Frau Krauß zu „CS Schmal“ nach Waldmohr.

Der Treffpunkt war um 8 Uhr am „Neuen Markt“ in Landstuhl. Mit dem Bus fuhren wir anschließend zum Betrieb. Dort angekommen, führte man uns zunächst in den Konferenzraum, wo uns drei Angestellte, die im Ingenieurwesen tätig sind, begrüßten. Zur Einführung spielten sie uns einen Kurzfilm über die Möbelfirma vor, dabei konnten wir erste Eindrücke sammeln. Nach dem Film teilte man unsere Klasse in drei Gruppen ein und wir besichtigten mit jeweils einem Ingenieur das Unternehmen.

Schon vor der Betriebserkundung sollten wir uns über „CS Schmal“ informieren und mir war bewusst, dass in dieser Firma mit sehr viel Technik gearbeitet wird, umso überraschter war ich über die Anzahl der Frauen, die dort beschäftigt werden und die selbe Arbeit wie die Männer verrichten. Die Angestellten arbeiten unter akzeptablen Bedingungen, dennoch ist diese Arbeit mit sehr viel körperlicher Anstrengung verbunden. Somit war auch schon der nächste „Oho-Effekt“ vorprogrammiert, denn „CS Schmal“ fördert gemeinsam mit der AOK eine Rückenschule für die Mitarbeiter. Die Firma sorgt sich nicht nur um die Gesundheit der Arbeiter, sondern ist auch der Umwelt gerecht, denn um der „Mutternatur“ nicht zu schaden gilt:

 

  • Kein Holz aus menschenrechtsverletzendem Einschlag!
  • Kein Holz aus besonders schützenswerten Waldgebieten!
  • Kein Holz aus Naturwald, der zu Plantagen umgewandelt wurde!
  • Kein Holz aus genmanipuliertem Anbau!
  • Kein Holz aus illegalem Einschlag!

 

„CS Schmal“ ist vor allem für ihre günstigen Möbel bekannt, aber auch für die einfachen Aufbauanleitungen. Diese sind nämlich für jeden Kunden verständlich angefertigt, falls es dennoch Schwierigkeiten geben sollte, können die Möbel in der Firma komplett aufgebaut und dem Kunden (z.B. Möbel Martin) zugeführt werden. Für diese Anforderungen hat das Unternehmen ein Serviceteam, das sich darum kümmert, also Beschwerden entgegen nimmt und dafür sorgt, dass zum Beispiel fehlende Teile so schnell wie möglich beim Kunden ankommen. Die letzte Besichtigung führte zur Möbelausstellung. Obwohl die Möbel von „CS Schmal“ relativ preiswert sind, war dies bei den fertigen Möbeln kaum zu erkennen.

 

Von feinster Handarbeit über die neuste Technik zur modernen Möbelausstellung.

 

Uns ermöglichte man alle Bereiche von „CS Schmal“ zu erkunden und die Entwicklung von Holzplatten zu modernen Wohnräumen „hautnah“ mitzuerleben. Vor der Abreise versammelten wir uns alle wieder im Konferenzraum und wechselten bei belegten Brötchen und Getränken einige Worte. Zum Abschied bekamen noch alle als Andenken ein T-Shrirt mit dem Logo und der Aufschrift der Firma geschenkt.
Mein Fazit ist, dass sich die Betriebserkundung sehr gelohnt hat, denn wenn man sich Möbel kauft ist man meistens nicht über die Herstellung informiert, inzwischen haben wir aber eine Vorstellung davon. Des Weiteren können manche Schülerinnen und Schüler einschätzen, welche Berufsbahn für sie in Frage käme.