Auf den Spuren Franz von Sickingens

In der Woche vom 30.01.12 bis 03.02.12 fand das alljährliche Uniprojekt am Sickingen-Gymnasium statt. Auch für die nicht naturwissenschaftlich Interessierten wurden Projekte angeboten. Im Geschichte-Projekt war „die Stadt im Mittelalter“ das Thema. Ein spannendes Thema, zu dem es viele Informationen und auch historische Schauplätze in unserer Nähe gibt. Zunächst mussten wir uns in das Thema einlesen und einarbeiten. Die Stadt im Mittelalter allgemein und dann konkret das Beispiel Landstuhl waren die Themen zu Beginn des Projektes.Dienstags fuhren wir bei eisiger Kälte nach Speyer. Dort nahmen wir an einer Stadtführung im mittelalterlichen Gewand teil, die nicht nur informativ war, sondern uns auch bei der weiteren Ausarbeitung des Projekts inspirierte. Am folgenden Tag machten wir unsere eigene Stadtführung durch Landstuhl, bei der wir uns gegenseitig wichtige Sehenswürdigkeiten erklärten, wie zum Beispiel das Moorbad. Ziel des weiteren Projektes war es, Ideen zu entwickeln, wie man Landstuhl mit seiner Burg Nanstein attraktiver gestalten könnte um so mehr Touristen anzulocken. Dazu überlegten wir uns zwei Konzepte, die dies möglich machen könnten.

Der Schauplatz „Burg Nanstein“ inspirierte uns besonders, es sollen historische Führungen vom Burgherrn selbst ausgeführt werden. Ein Gästeführer in der Rolle des Franz von Sickingens geleitet die Gäste durch sein bescheidenes Heim.. Nach Vorbildern wie das amerikanische „Hounted House“ oder die berühmte „Dungeon“-Kette erstellten wir ein gruseliges Halloween-Spektakel, welches die schauerlichen Seiten des Mittelalters repräsentiert.

Auch eine Schnitzeljagd durch Landstuhl für die Jüngeren unter uns haben wir erarbeitet. Bei ihr werden die Kinder an verschiedenen Sehenswürdigkeiten Rätsel lösen und so einen Buchstaben für das Lösungswort erhalten. An der Endstation, der Zehntenscheune, bekommen die Kinder im Museum von Landstuhl eine Belohnung. Somit wäre unser Plan, das Museum mehr zu bewerben,mit eingeschlossen. Desweiteren haben wir auf unserer Tour gemerkt, dass sowohl die Informationsbroschüre zur Stadt Landstuhl als auch das Erscheinungsbild einiger Sehenswürdigkeiten Verbesserungsmöglichkeiten bieten

Alles in allem war das Uniprojekt sehr informativ und interessant und hat uns Spaß gemacht.

 

Stadtrallye kann an den Start gehen!

 

Wie oben berichtet, erarbeitete im letzten Schuljahr eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Geschichts-Leistungskurses im Rahmen des Uniprojektes Möglichkeiten, die Stadtgeschichte unseres Schulortes Landstuhl einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Insbesondere die Idee, eine historische Stadtrallye für Kinder auszuarbeiten, stieß bei unserer Präsentation beim Publikum auf großes Interesse. Dies motivierte die Schülerinnen und Schüler zusammen mit der betreuenden Lehrkraft, Frau Brill, auch nach dem Abitur an diesem Projekt weiterzuarbeiten. Aus der Idee wurde Realität: gemeinsam wurde eine Stadtrallye erarbeitet, die v.a. auf Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I zugeschnitten wurde. Interessante Rätselaufgaben begleiten die Schüler auf einem Rundgang durch die Landstuhler Altstadt. Wer die kniffligen Fragen rund um so interessante Sehenswürdigkeiten, wie den Landstuhler Löwen oder das Alte Moorbad richtig löst, den erwartet eine kleine Überraschung. Als Hilfe für die betreuenden Lehrkräfte wurden ausführliche, aber kindgerechte Informationen zu den einzelnen Stationen erstellt. Eine Kopiervorlage der Rätselfragen für die Schüler ergänzt die Unterlagen, sodass Lehrer und Schüler ohne großen Vorbereitungsaufwand im Rahmen der Kennenlerntage zu Beginn des Schuljahres oder an einem Wandertag Landstuhl von einer ganz neuen Seite entdecken können. Geplant ist eine Übersetzung der Materialien, sodass sie auch sinnvoll im Rahmen unserer Schulpartnerschaften mit polnischen und französischen Schulen oder bei Besuchen unserer Partner im Comenius-Projekt genutzt werden könnten. (EB)

 

Die vollständigen Unterlagen für Lehrer und Schüler als PDF finden Sie hier!