"Jugend präsentiert" - Bundesfinale 2017: Alles ist in Bewegung - Von Schallmauern und Zeitreisen

von Beate Schuster

 

Mit souveränem Auftreten und hervorragenden Präsentationen zum Thema „Bewegung“ begeisterten die Teilnehmer des diesjährigen Bundeswettbewerbs „Jugend präsentiert“ am 19. September 2017 beim Finale in Berlin.

Beim Präsentationswettbewerb 2017 hatten sich die Finalistinnen Nicole Rudi (links, MSS 12) und Marie Stark (rechts, Klasse 10) vom Sickingen-Gymnasium bereits auf Regionalebene unter mehr als 1000 Schülerinnen und Schülern durchgesetzt. Gefragt waren Präsentationen, die eine Fragestellung zum Thema „Bewegung“ anschaulich und informativ erklären. Dabei ging es nicht nur um den souveränen Umgang mit Präsentationsmedien, sondern viel mehr, sicher aufzutreten und mit Experimenten sowie rhetorischer Sicherheit das gewählte Thema anschaulich und kreativ zu präsentieren. Am Samstag, 16. September 2017, mussten sich die Finalisten dann in einer Vorrunde am Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Berlin Prenzlauer Berg noch einmal gegen 140 Mitbewerberinnen und Mitbewerber mit insgesamt 95 Präsentationen durchsetzen.

Mit dem Thema "Sind Zeitreisen in die Zukunft möglich?" stellte Nicole Rudi unter Beweis, dass sie die Prinzipien der Relativitätstheorie durchdacht hat und sowohl in einer digitalen Präsentation als auch in einem analogen Vortrag anschaulich darstellen kann.

Unter die TOP 20 hat es Marie Stark mit der Fragestellung „Warum knallt es, wenn ein Flugzeug die Schallmauer durchbricht?“ geschafft. Ausgehend von den Eigenschaften des Schalls hat Marie mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation und in analoger Form anhand eines selbst erarbeiteten Plakats den Doppler-Effekt überzeugend präsentiert und somit die umgangssprachliche Ausdrucksweise, dass „ein Flugzeug die Schallmauer durchbricht“ fachlich fundiert erläutert.

Marie ist dank ihrer erfolgreichen Präsentation für das Finale des Wettbewerbs 2018 in Berlin für die Schülerjury nominiert und kann so im kommenden Jahr den Blick auf die Präsentationen aus einer anderen Perspektive genießen.

Die Schulgemeinschaft gratuliert beiden Teilnehmerinnen für ihren Erfolg – ihr könnt stolz auf eure Leistung sein!