Begleittexte zum Projekt Schau-Schubläden

 

 

Der Japanische Garten

 

Ein japanisches Sprichwort besagt: „Die Schönheit ist die Blüte des Glücks“. Es beschreibt die japanische Kultur, indem es akzentuiert, dass Harmonie sowie die Liebe zum Detail einzigartig ist und der Nährboden für Lebensglück darstellt. Es wird viel Wert darauf gelegt, seinen Geist zu öffnen und zu meditieren, was mit diesem Garten in ‚Miniaturformat‘ ebenfalls gelingen soll. In einem japanischen Garten soll man loslassen und sich entspannen können, sodass dieses Sprichwort zutage kommen und gelebt werden soll. Eben das soll auch dieser kleine japanische Garten möglich machen- auch in kleinem Format soll man dem Alltag entfliehen können. Meine Intention war es also, aus einem alltäglichen Gegenstand, nämlich dieser Schublade, etwas zu gestalten, das uns für einige Momente den Alltag vergessen lässt.

 

Caroline Walz 13D

 

 

Modeatelier

 

Meine Schublade habe ich nach dem Motto "Modeatelier" bzw. dem Film "Barbie - Modezauber in Paris" gestaltet, weshalb ich ein kleines Modeatelier mit Stoffen, Kleiderbüste und anderen Nähutensilien und Accessoires eingerichtet habe.

Das Bild vom Eiffelturm, welches die Sicht durch das "Fenster" aus dem Atelier darstellen soll, stellt den Bezug zum Filmtitel "Modezauber in Paris" her.

Die Farben sind typisch für die Barbiewelt in pink & lila gehalten.

An den Wänden erkennt man Skizzen und Modezeichnungen, die für die anzufertigenden Kleider benötigt werden.

Ich habe mich für dieses Thema entschieden, da ich Modedesign studieren möchte und immernoch gerne Barbiefilme mit meiner jüngeren Schwester schaue.

 

Laura Schumann, MSS 13

 

 

 

Aquarium


Oft gibt es in unserem stressigen Alltag kaum Möglichkeiten uns zu entspannen und die Hektik für einen Moment zu vergessen. Doch schon allein der Blick in ein Aquarium kann genügen, um die Sorgen abzulegen. Denn die Unterwasserwelt strahlt eine große Harmonie aus, wodurch wir die Seele baumeln lassen können. Die Vielfalt der farbenfroh schillernden Fische, die kreative Pflanzenwelt und das gemächliche Plätschern des Wassers, nehmen uns mit auf eine Reise in ein uns sonst eher verborgenes Ökosystem.

 

Lena Glas, MSS 13 

 

 

 

„Der Leuchtturm“


Ich habe aus meiner eigentlichen Schublade einen Tisch gemacht. Darauf steht eine mit zusätzlichem Material angefertigte Lampe. Die Lampe besitzt eine kantige Form und runde Löcher, damit sollen viele kleine Sonnen dargestellt werden. Beide Gegenstände wurden von mir angemalt. Die von mir verwendeten Farbmuster sollen unterschiedliche Arten von Blumen darstellen. Bei den verwendeten Farben habe ich versucht, mich an den der Farbgebung von Henri Rousseau zu orientieren. Dabei nutzte ich vor allem das Gemälde „Paysage Exotique“ (1910). Mein Gesamtwerk (Kombination von Lampe und Tisch) soll einen Leuchtturm darstellen, dass durch seine Form und seine Farbgebung helfen soll fröhliches und warmes Licht ins Dunkle zu bringen.

 

Francesca Van Sant, MSS 13

 

 

'Welt als Eins'


Die Motivation für meine Schublade entstand durch ein Bild. Darauf zu sehen war der Umriss einer Weltkarte mithilfe von Nägeln, die mit einem Faden miteinander verbunden sind. Mir gefiel diese Idee ganz gut, sodass ich mich dafür entschieden habe, dies auch auszuprobieren. Die Farben wollte ich von Anfang an schlicht halten und ein Schwarz-Weiß-Kontrast herstellen. Das durch den Faden entstandene Netz vermittelt den Eindruck als Einheit. Die Welt ist groß, jedoch klein in meiner Schublade. Jeder ist dafür verantwortlich, etwas zu tun, damit sie nicht zugrunde geht. Und das geht nur zusammen, wenn die Menschen eine Einheit bilden. Mir ist es wichtig, dieser Gedanke in meinem Projekt festzuhalten. Die Nägel lassen zudem eine 3D-Perspektive entstehen. Außerdem gefällt mir der Gesamteindruck meiner Schublade sehr gut.

Celine Bockmayer, MSS 13