Marcus Tullius Cicero als Ehemann – Briefe an Terentia

Vorwort

Im Hinblick auf die Facharbeit habe ich mich dazu entschlossen, mich näher mit Marcus Tullius Cicero auseinanderzusetzen. Diese Entscheidung wurde maßgebend durch die Cicero-Romane Imperium (2006) und Titan (2009) von Robert Harris beeinflusst. Nach dem Lesen dieser beiden Werke war mein Interesse gegenüber Cicero geweckt. Da die Romane auf politischer Ebene sehr ausführlich sind, war ich froh, dass mir diese Facharbeit die Gelegenheit gab, mich mehr mit der persönlichen Seite Marcus Tullius Ciceros auseinanderzusetzen: Cicero als Ehemann – Briefe an Terentia. Somit stand auch mein Entschluss fest, mein Hauptaugenmerk auf den Inhalt der 24 erhaltenen Briefe an Terentia zu legen, und nicht etwa auf die politischen Geschehnisse, zumal sich die Briefe an Terentia hervorragend anbieten, die Beziehung dieser beiden Personen zu beschreiben und zu analysieren. Hilfreich als Blickwinkel aus der antiken Zeit ist das Werk Plutarchs, der in einem Teil der Vitae paralellae den gesamten Lebenslauf Ciceros ausführlich beschreibt und zu den wenigen Quellen gehört, die auch die Ehefrau Terentia namentlich erwähnen. Ebenfalls hilfreich ist das Buch von Lenelotte Müller, erschienen 2009 im Marixverlag: „Marcus Tullius Cicero – Berühmte Briefe“. Hierbei handelt es sich um ein kleines kompaktes Werk zu den Cicerobriefen mit vielen interessanten Informationen. Empfehlenswert ist auch die Übersetzung sämtlicher Briefe Ciceros von Helmut Kasten („Marcus Tullius Cicero – An seine Freunde“, Artemis Verlag, 1989). Außerdem habe ich mich dazu entschieden, im Hauptteil meiner Facharbeit die einzelnen Briefe chronologisch durchzuarbeiten, um sämtliche Schreiben an Terentia in einen sinnvollen Zusammenhang bringen zu können. Somit stimmt die originale Nummerierung nicht mit der hier zu findenden Reihenfolge überein.

 

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