Unser Ausflug zum Römermuseum Schwarzenacker

Nachdem wir am Römermuseum in Schwarzenacker angekommen waren, begann unser Programm. Dabei wurden unsere zwei Lateinklassen in zwei Gruppen mit jeweils zwanzig Schülern und einem Lehrer eingeteilt. Dann bekam jeder von uns eine Tunica zum Überziehen. Beide Gruppen führten dasselbe Programm, nur in einer anderen Reihenfolge, durch.

 

Als erstes erstellten wir unser eigenes individuelles Mosaik. Wir konnten mit Tonstücken und einer Mischung aus Quark, Gips und Eiweiß ein Mosaik wie im früheren Rom  erarbeiten. Dabei bekamen wir Hilfe von den netten Mitarbeiten des Römersmuseums.

 

Danach bereiteten wir die Cena vor(Cena übersetzt man vom lateinischen her mit die Hauptmahlzeit). Wir zerhackten z.B. Kräuter, kneteten Teig für Brot und schnitten Gemüse. Das Backen des Brotes und das Kochen der Speisen, blieben den Mitarbeitern überlassen.

 Zu besonderen Anlässen wird im Römermuseum ein Ofen, wie er im alten Rom benutzt wurde,  angeheizt. Dies ist ein sehr aufwendiger und  komplizierter Vorgang. Deshalb wird er auch nur zu besonderen Anlässen benutzt.

 

Nach unserer Gruppe arbeiteten die Schüler der anderen Gruppe weiter an dem Zubereiten unserer Mahlzeit .Wir dagegen bekamen eine Führung durch das Gelände des Museums. Zunächst besichtigten wir das Haus eines Müllers im frühen Rom und sahen, wie das Korn zu dieser Zeit gemahlen wurde .Wir durften auch selbst den Mahlstein bedienen, etwas, das auch sehr Kräfte aufzehrend war. Später gingen wir zu einer Taverne (Kneipe). Dort probierten wir Getränke, die auch die Kinder Roms getrunken hatten: Zuerst kosteten wir mit Essig angereichertes Wasser (Der Essig im Wasser diente dazu, Bakterien im Wasser abzutöten.) und dann Traubensaft. Dieser war wesentlich süßer als das Essigwasser und schmeckte den meisten von uns auch besser. Nachdem wir die Taverne (Kneipe) verlassen hatten, besuchten wir das Haus eines wohlhabenden Augenarztes. Wir sahen u.a. eine freigelegte Bodenheizung wo das  Skelett eines erstickten Hundes zu finden war: Dieser, so wird vermutet, hatte dort einen seiner Lieblingsplätze, in den er wohl durch einen Spalt gelangte. Dort schlief er ein, dann wurde das Feuer der Bodenheizung entzündet und er erstickte am Rauch. Anschließend begaben wir uns in den Kellerraum eines anderen Hauses. Hier sahen wir sowohl Überreste von früher als auch neu hinzugefügte Teile des Kellers. Dann gingen wir in den oberen Teil des Hauses. In diesem Gebäude  gab es eine Art Galerie: Es wurden Überbleibsel von Vasen und Geschirr, aber auch z.B. Landkarten ausgestellt. Zum Schluss besuchten wir noch einen Tempel des Gottes Merkur( griechisch Hermes).

 

Zum Schluss nahmen wir gemeinsam mit der anderen Gruppe die Cena ein. Diese bestand Vor-, Haupt- und Nachspeise. Manche Gerichte waren eher gewöhnungsbedürftig und andere  sehr lecker. Beim Essen saßen wir zusammen auf Holzbänken, aßen unsere Speisen mit den Händen und unterhielten uns.

 

Insgesamt fanden wir den Ausflug sehr informativ und lustig. Daher empfehlen wir das Römermuseum in Schwarzenacker auf jeden Fall weiter!

 

Ein Bericht von Yuliya Logunova (7b) und Emily Neugum (7b)