Marvin Schneider repräsentierte das SGL beim "Prix des Lycéens allemands" in Mainz

Marvin Schneider hat sich beim Schulwettbewerb zum „Prix des Lycéens allemands“ für den Landeswettbewerb am Institut Français in Mainz qualifiziert. Zu seinem Stellvertreter bestimmte die Schuljury Felix Klein. Schon zum dritten Mal beteiligte sich das Sickingen-Gymnasium Landstuhl dieses Jahr am französischen Debattierwettbewerb „Prix des Lycéens allemands“,  also dem „Preis der deutschen Gymnasiasten“.

 

Felix Klein und Marvin Schneider mit den vier Jugendromanen

Diesen Buchpreis erhält der Autor bzw. die Autorin, dessen bzw. deren Werk von den Landessiegern aus allen Bundesländern als bestes französischsprachiges Jugendbuch des Jahres aus einer Vorauswahl von vier Titeln bestimmt wird. Das Ziel des Wettbewerbs ist es vor allem, das Lesen aktueller französischsprachiger Jugendliteratur im Französischunterricht zu fördern. In diesem Jahr beteiligten sich die Grundkurse der 12. Jahrgangsstufe mit den Lehrkräften Dr. Andrea Kolbe und Achim Jung an dem Wettbewerb. Die 32 Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich im Unterricht mit vier im letzten Jahr erschienen Romanen, die aktuelle Themen der französischen Landeskunde, Geschichte und Gesellschaft thematisieren.

Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei auch andere Länder und Themen aus der Frankophonie kennen. In diesem Jahr kamen dabei Kanada und die Situation von Kindersoldaten in Afrika in den Fokus. Der Roman „La fille qui rêvait d’embrasser Bonnie Parker“ von Isabelle Gagnon handelt von der Identitätskrise einer Jugendlichen aus Québec, die versucht, mit ihrer Homosexualität klarzukommen. Das Buch „Camp Paradis“ von Jean-Paul Nozière zeigt das Schicksal von Jugendlichen, die ein Bürgerkrieg in einem nicht genannten afrikanischen Land zu Waisen und Kindersoldaten gemacht hat.

Marvin Schneider in Mainz

In dem historischen Roman „Le dernier ami de Jaurès“ von Tania Sollogoub, der 1914 unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg in Paris spielt, lernten die Schülerinnen und Schüler den in Frankreich sehr berühmten und verehrten Pazifisten und Sozialisten Jean Jaurès kennen. In dem sehr modern erzählten Roman „Sur le toit“ von Frédérique Niobey begegnete den Schülerinnen und Schülern die harte Lebensrealität von Jugendlichen aus den Pariser Vorstädten.