Jugend forscht

 

 

Mit frischem Wind zu neuen Ufern

 

46. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“

 

 

Am Samstag, den 26. Februar 2011 war es wieder so weit, in den Räumen der Kreissparkasse Kaiserslautern wurde der Regionalwettbewerb „Jugend forscht - Schüler experimentieren“ ausgetragen. Er stand dieses Jahr unter dem Motto „Bring frischen Wind in die Wissenschaft“. Es waren die Fachgebiete Biologie, Chemie, Physik und Mathematik/Informatik vertreten. An dem Wettbewerb nahmen insgesamt 68 Schülerinnen und Schüler teil. Es waren 42 Arbeiten am Start, davon 19 in der Sparte „Jugend forscht“ und 23 in „Schüler experimentieren“. Die Fragestellungen waren vielfältig, so. z.B. „Ferrofluide-Theorie und Praxis“ oder „Wie misst man den Schmelzpunkt von Schokolade?“. Ich habe im Fachgebiet Biologie mit dem Thema „Beeinflusst der Sauerstoffgehalt in der Luft die Entwicklung von Mehlkäferlarven?“ teilgenommen.

Der Tag begann um 8 Uhr mit dem Aufbau der Experimente, um 9 Uhr folgte eine Begrüßung durch die Wettbewerbsleiterin Frau Weber und den Patenbeauftragten der Kreissparkasse Herrn Rohden. Danach wurden die Arbeiten von den Juroren begutachtet. Um 12 Uhr gab es für alle Teilnehmer ein Mittagessen in der Sparkasse und ab 14 Uhr war die Öffentlichkeit zugelassen. Um 16 Uhr schließlich folgte die Feierstunde im Deutschordensaal der Kreissparkasse Kaiserslautern.

Der wohl spannendste Teil wurde untermalt mit Musik der zwei Sieger des Parallelwettbewerbs „Jugend musiziert“. Nach mehreren Begrüßungsreden wurden die Preise von der Wettbewerbsleiterin Diana Weber verliehen.

Paul Merz

 

 

Bis es allerdings zum spannenden Teil der Preisverleihung überhaupt kommen kann, zählen wohl Wissensdurst und Sorgfalt, gepaart mit einer großen Portion Durchhaltevermögen zu den wichtigsten Eigenschaften, die Jungforscher mitbringen sollten, um erfolgreich naturwissenschaftlichen Fragestellungen nachzugehen.

Dies stellten Paul Merz und Carola Hog vom Sickingen-Gymnasium dieses Jahr bei Jugend forscht / Schüler experimentieren unter Beweis.

Paul Merz aus der Klasse 7c nahm in der Wettbewerbskategorie „Schüler experimentieren“ teil. Er beschäftigte sich mit der Frage, ob sich der Sauerstoffgehalt der Luft auf das Wachstum von Mehlkäferlarven auswirkt. Mit viel Engagement und Sorgfalt arbeitete er naturwissenschaftlich an seinen Versuchen. Paul begeisterte nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch das Jurorenteam von seinem überaus spannenden und außergewöhnlichen Thema. Seine Wettbewerbsarbeit wurde von der Jury in der Kategorie Biologie mit dem 3. Platz ausgezeichnet.

Carola Hog aus der MSS 13 trat in der Wettbewerbskategorie „Jugend forscht“ im Fachbereich Biologie an. Sie isolierte aus der indischen Pflanze Gelonium multiflorum Proteine, welche potenzielle Wirkstoffe für zukünftige medizinische Wirkstoffe sein können. Ihre Versuche führte sie an der Technischen Universität Kaiserslautern im Fachbereich Biochemie mit viel naturwissenschaftlichem Geschick durch. Sie verwirklichte ihre Vorliebe für die Medizin in einer gelungenen Wettbewerbsarbeit und -präsentation, was gewiss eine besondere Herausforderung war, da der Wettbewerb im Abiturprüfungszeitraum stattfand.

Ihre praktischen Erfahrungen, die sie durch ihre forschende Laborarbeit sammeln konnte, werden Carola sicherlich bei der Umsetzung ihres Berufswunsches im medizinischen Bereich hilfreich sein.

Wir sind sehr stolz und bedanken uns recht herzlich für das große Engagement und den tollen Wettbewerbstag in Kaiserslautern. Als Betreuerteam wünschen wir uns auch im nächsten Jahr die Teilnahme mit gelungenen Arbeiten und spannenden Themen, die neugierige Schüler mit echtem naturwissenschaftlichem Forschergeist erstellen werden!

 

Katharina Teeselink & Monika Nikolaus