Landeswettbewerb 2015

von Anna Merz, 9. Klasse


Der Landeswettbewerb Physik findet an Gymnasien und integrierten Gesamtschulen in Rheinland –Pfalz statt. Er besteht aus drei Runden und ist für Schüler der 8.-10. Klassen. Jede Runde besteht aus drei experimentellen Aufgaben, die im Zeitraum von Januar bis Mai schriftlich zu beantworten sind. Die schriftlichen Ausarbeitungen sind bei Frau Schuster abzugeben. Eine erfolgreiche Durchführung sichert die Teilnahme an der nächsten Runde. Die dritte Runde ist umfangreicher: außer der Hausarbeit umfasst sie auch ein dreitägiges Seminar an der UNI Kaiserslautern.

Ich habe in diesem Jahr an der ersten Runde teilgenommen. Diese bestand aus drei interessanten Teilaufgaben, welche sich mit Schallerzeugung, dem Knacken von Nüssen und der Strudelbildung beim Abfluss von Wasser beschäftigten. Am interessantesten fand ich die erste Aufgabe. Hierbei musste man einen dünnen Draht über einen Tisch spannen, so dass dieser frei schwingen konnte. Das eine Ende wurde mit einem Holzblock fest am Tisch befestigt, das andere über einen weiteren Holzblock gespannt, sodass verschieden schwere Gegenstände befestigt werden konnten. Die Frequenzen habe ich – wie im Aufgabenblatt vorgeschlagen - mit der App „Schallanalysator“ von Dr. Markus Ziegler gemessen.

Das unterschiedlich starke Spannen des Drahtes, welches durch die verschiedenen Gewichte resultierte, führte zu unterschiedlichen Schwingungsfrequenzen. Je schwerer das Gewicht war, welches am freischwingenden Ende des Drahtes hing, desto höher war die resultierende Tonfrequenz. Das heißt je
stärker der Draht gespannt wurde, desto höher war der Ton.

Bei der Durchführung war festzustellen, dass der Schallanalysator meist nicht nur eine Frequenz anzeigte, sondern - je nach Anregung des Drahtes - teilweise ein breites Spektrum oder zumindest mehrere Einzelfrequenzen resultierten.