Kindheit in Trümmern

 

Kindheit in Trümmern

Landstuhl: Lesungen mit Klaus Kordon

Eine Trümmerlandschaft wie in der Nachkriegszeit bedeckt die Bühne des Sickingen Gymnasiums, und über 100 Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe warten gespannt auf den Mann, der gleich hereinkommen und zwischen den Trümmern Platz nehmen wird. Endlich öffnet sich die Tür, und der Kinder- und Jugendbuchautor Klaus Kordon betritt den Saal. Die 6. Klässler haben diesem Moment lange entgegengefiebert und die Lesung gründlich vorbereitet. Im Unterricht haben sie den Roman „Ein Trümmersommer" gelesen, in dem es um eine Gruppe von Kindern geht, die in den Trümmern der Nachkriegszeit aufwachsen und Abenteuer erleben. In der Geschichts-AG haben sie mit ihren Lehrerinnen Frau Dr. Woesner, Frau Tophofen und Frau Quandt die Kulissen für die Lesung gebaut und den geschichtlichen Hintergrund aufgearbeitet. Besonders spannend waren die Interviews mit Zeitzeugen, meistens Großeltern, die selber in dieser Zeit Kinder waren. Klaus Kordon liest eine besonders spannende Stelle aus seinem Roman vor, und die Schülerinnen und Schüler hören mit leuchtenden Augen gespannt zu. Nach der Lesung diskutiert Kordon mit den Kindern und schreibt geduldig Autogramme. Am Ende sind alle begeistert. Auch der Schulleiter des Sickingen-Gymnasiums Herr Dohna freut sich: „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, einen so bekannten und anerkannten Autor wie Herrn Kordon nach Landstuhl zu holen. Er ist ein sehr sympathischer Mensch, und die Lesung war hervorragend."

 

Klaus Kordon bei der Autogrammstunde im

Sickingen-Gymnasium