"Auf der Suche nach dem Ich" - Tage der Orientierung für die MSS 12

Besinnungstage in Homburg

Vom 09.01. bis zum 11.01.2008 fanden im Kardinal-Wendel-Haus in Homburg die „Tage der Orientierung“ für Schülerinnen und Schüler der MSS 12 statt, die von den Fächern Katholische und Evangelische Religion unter der organisatorischen Leitung von Herrn Kilburg und Frau Knerner angeboten wurden. Während der Anreise war die Stimmung sehr gespannt, weil, trotz der Informationsveranstaltungen in der Schule, keiner so genau wusste, was ihn erwarten würde.

Nach der Begrüßung durch unsere Teamer, die Franziskanerin Schwester Sabine und die Sozialpädagogin Jutta, bezogen wir unsere geräumigen Zimmer und trafen uns im Anschluss zu einem ersten Impuls. Bei Gruppenspielen und einer Vorstellungsrunde steigerte sich unser Gemeinschaftsgefühl. Vor allem waren wir überrascht, als wir am Ende eines Spiels zu 17. auf drei Stühlen standen.

Im Anschluss an das leckere Mittagessen beschäftigten wir uns mit der Frage „Wer bin ich?“. Einige von uns machten sehr interessante Erfahrungen über sich selbst und entdeckten Eigenschaften, die ihnen vorher gar nicht bewusst waren. Abgerundet wurde das offizielle Programm von einem gemeinsamen Singen und einem Abendimpuls.

Danach saßen wir noch gemeinsam im Gruppenraum „Bauernstube“ und ließen den Abend mit Spielen und Gesprächen ausklingen.

Die anderen beiden Tage waren ähnlich aufgebaut. Weitere Themen waren „Sinn des Lebens“ und „Zukunft“, denen wir uns teils kreativ, teils meditativ oder in Gesprächsrunden näherten.

Zum Beispiel spielten wir ein Klassentreffen in 10 Jahren nach, bei dem wir über die Vergangenheit, aber auch über unsere „jetzige“ Situation plauderten. So kamen verschiedene Zukunftswünsche zur Sprache.

Zusammenfassend hatten wir jede Menge Spaß und konnten dabei sogar wertvolle Erfahrungen sammeln, von denen der ein oder andere sicherlich noch in Zukunft profitieren wird. Das kam auch bei einer abschließenden Gesprächsrunde zum Ausdruck, bei der vor allem das Singen und das gesteigerte Gemeinschaftsgefühl gelobt wurden.                                                         (JuliaHauck,Hanna Klug)