Religion
Evangelische und Katholische Religion
Lehrkräfte
Evangelische Religion:
Frau Hülsewede Frau Knerner, Frau Quandt, Frau Wild-Lumma
Katholische Religion:
Herr Kilburg, Frau Krick, Herr Neukirch, Frau Tophofen, Herr Weißmann, Frau Sehn
Besondere Angebote des Fachbereichs:
Frühschichten im Advent - Have a break
In der Adventszeit gibt es einmal in der Woche ein Angebot zum Singen, Meditieren und Nachdenken. Wir treffen uns um 7.30 Uhr im Meditationsraum.
Abiturgottesdienst
Traditionell am letzten Schultag der Jahrgangsstufe 13 findet ein von den Abiturienten selbst gestalteter ökumenischer Gottesdienst in der evangelischen Stadtkirche statt. Rückblick auf die Schulzeit, Innehalten und Ausblick in die Zukunft sind die Themen, die von den Schülern kreativ umgesetzt werden.
Bericht vom Abiturgottesdienst 2008 (vgl. Jahresbericht 2007/2008):
„WIR und unsere gemeinsam verbrachte Zeit"; Abiturgottesdienst 2008
Freitag, 22. Februar 2008: Der lang ersehnte und zugleich auch gefürchtete Tag, an dem das große Geheimnis der schriftlichen Prüfungsergebnisse gelüftet werden sollte.
Ein weiteres Highlight an jenem Morgen war der alljährlich gefeierte Abiturgottesdienst zum Thema „WIR und unsere gemeinsam verbrachte Zeit" in der protestantischen Stadtkirche Landstuhl.
Einige angehende Abiturientinnen und Abiturienten erklärten sich bereit mit der tatkräftigen Unterstützung von Pfarrer Besier, von Pastoralreferent Wagner und von den Religionslehrern Herr Kilburg und Frau Knerner, die Gestaltung des Abiturgottesdienstes zu übernehmen.
Es bildeten sich vier Gruppen: eine Gruppe, die sich für den inhaltlichen Teil verantwortlich zeigte, eine, die den Flyer gestaltete, eine kreative Gruppe, die 98 kleine Glücksbringer vorbereitete, um sie am Ende des Gottesdienstes den Mitschülern zu überreichen und der bunt gemischte Spontanchor, der für die musikalische Gestaltung verantwortlich war.
Vor der offiziellen Begrüßung wurde die Feier durch ein Querflötenspiel der Schülerinnen Stella Führich und Rebekka Blon musikalisch eröffnet.
Kate Utzschneider und Julia S. Stahl brachten in ihren Beiträgen Gedanken und Erinnerungen an die gemeinsam verbrachte Zeit zum Ausdruck und fassten die gemischten Gefühle in Bezug auf unsere Vergangenheit und die bevorstehende Zukunft in rührende Worte.
Ein weiterer Bestandteil des Abiturgottesdienstes war ein von drei Schülern (Anna Altherr, Jan Hess und Matthäus Gölter) gespielter Sketch, welcher ein zu dem Zeitpunkt noch bevorstehendes Ereignis - die Aufräumarbeiten am Ende der dreitägigen Abiparty - in die Gegenwart projizierte, um uns vor Augen zu führen, dass unser WIR so nicht weiter besteht, da jeder seinen eigenen Weg gehen muss.
Außerdem wurden auf unsere Situation zutreffende Zitate von bekannten Persönlichkeiten, Ratschläge, Wünsche und selbst verfasste Fürbitten von Pfarrer Besier, Pastoralreferent Wagner und von drei Schülern (Matthias Zinßmeister, Moritz Barkowski und Daniel Hell) vorgetragen.
Für musikalische Abwechslung zwischendurch sorgte der Spontanchor, unter der Leitung von Marco Danner, mit den Liedern „You've got a friend", „Stand by me" und „Heaven is a wonderful place".
Zum krönenden Abschluss forderte der Chor die Mitschüler, Lehrer und die anwesenden Eltern und Geschwister auf beim allseits bekannten „Oh happy day" mit einzustimmen.
Hanna Schmich, Tina Wagner
Tage der Orientierung
Für Schüler der Jahrgangsstufe 12 bietet der Fachbereich Religion an, einige Tage im Jugendhaus „Kardinal Wendel" in Homburg zu verbringen. Diese Tage sollen eine Möglichkeit der Auszeit sein, um über sich, Ziele, den Sinn des Lebens und die Zukunft in angenehmer Atmosphäre nachdenken zu können und Orientierung für das Leben zu erhalten.
Tage der Orientierung 2007
Wer bin ich und was mache ich eigentlich hier?
Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten wir uns vom 8. bis 10. Januar bei unserem Aufenthalt im Kardinal-Wendel-Haus, Homburg. Unter der Leitung von Schwester Sabine, Angehörige des Franziskanerordens und Andreas G., Theologie- und Politikstudent, und in Begleitung unserer Religionslehrer Frau Knerner und Herr Kilburg, die die organisatorische Verantwortung hatten, nahmen wir uns Zeit, um uns über uns und unsere Zukunft Gedanken zu machen.
Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und gemeinsam zu Mittag gegessen hatten, trafen wir uns im "Großen Saal" um uns über unsere Erwartungen und Hoffnungen für die nächsten Tage auszutauschen. Danach teilten wir uns in zwei Gruppen auf und beschäftigten uns mit der Frage " Wer bin ich?". Mit Ausschnitten aus Zeitschriften versuchten wir uns selbst darzustellen, was wir danach in der Gruppe vorstellten. Nach einem Abendimpuls, bei dem wir gemeinsam sangen und die Ereignisse des Tages auf uns wirken ließen, war der offizielle Teil beendet...
Den nächsten Tag begannen wir mit einem Morgenimpuls, bei dem uns Schwester Sabine mit leiser Hintergrundmusik ein Gedicht vorlas, welches sich mit der Frage "Wer bin ich?" beschäftigte. Danach trafen wir uns alle im "Großen Saal" zu einer Diskussionsrunde um über ein von uns gewähltes Thema zu sprechen. Was uns beschäftigte war, wie es ist ein Leben als Nonne zu führen und Schwester Sabine erzählte uns viele interessante Dinge über ihren Alltag im Kloster.
Der Nachmittag begann mit einer "Werteauktion" bei der sich jeder mit einem bestimmten Kapital die Werte, die ihm am wichtigsten erschienen, ersteigern konnte. Alle waren begeistert von dieser Idee, da man sich so darüber klar werden konnte , was einem im Leben wichtig ist. Nachdem die Auktion abgeschlossen war , stellten uns Schwester Sabine und Andreas folgende Aufgabe:" Ihr trefft euch in zehn Jahren wieder und tauscht euch darüber aus , was ihr in der vergangenen Zeit gemacht habt!" Nachdem wir selbstständig untereinander unsere Vorstellungen besprochen hatten, stellten wir das Ergebnis den durch den inszenierten seltsamen Werdegang mancher Schüler belustigten Zuschauern schauspielerisch dar. Den Tag beendeten wir gemeinsam mit dem Film "Assisi-Untergrund".
In den nächsten Tag starteten wir, indem wir uns über den Film austauschten.
Danach widmeten wir uns dem Thema Zukunft und verarbeiteten das ganze in einer gespielten Talkshow mit dem Thema: "Was will ich in meinem Leben erreichen?" , in der wir uns mit den verschiedenen Zukunftsansichten, welche die Schüler haben, beschäftigten.
Nach dem Mittagessen reisten wir leider schon ab...
Natürlich stand während der ganzen Zeit auch die Frage nach Gott im Raum, und es war sehr interessant auch andere Ansichten kennenzulernen und sich damit zu beschäftigen, ob man auf Gott vertrauen und sich leiten lassen sollte oder ob man in seinem Leben nur auf sich selbst gestellt ist.
Die Tage waren sehr sinnvoll, da man sich die Zeit nahm über Dinge nachzudenken, die im Alltag kaum Platz finden. Jeder sollte diese tolle Möglichkeit nutzen und dieses Angebot der Fächer Katholische und Evangelische Religion für die MSS 12 wahrnehmen.
Kate Utzschneider
Nähere Informationen zu diesen Angeboten erteilen die Religionslehrer.