Tage der Orientierung 2007

Wer bin ich und was mache ich eigentlich hier?

Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten wir uns vom 8. bis 10. Januar bei unserem Aufenthalt im Kardinal-Wendel-Haus, Homburg. Unter der Leitung von Schwester Sabine, Angehörige des Franziskanerordens und Andreas G., Theologie- und Politikstudent, und in Begleitung unserer Religionslehrer Frau Knerner und Herr Kilburg, die die organisatorische Verantwortung hatten, nahmen wir uns Zeit, um uns über uns und unsere Zukunft Gedanken zu machen.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und gemeinsam zu Mittag gegessen hatten, trafen wir uns im "Großen Saal" um uns über unsere Erwartungen und Hoffnungen für die nächsten Tage auszutauschen. Danach teilten wir uns in zwei Gruppen auf und beschäftigten uns mit der Frage " Wer bin ich?". Mit Ausschnitten aus Zeitschriften versuchten wir uns selbst darzustellen, was wir danach in der Gruppe vorstellten. Nach einem Abendimpuls, bei dem wir gemeinsam sangen und die Ereignisse des Tages auf uns wirken ließen, war der offizielle Teil beendet...

Den nächsten Tag begannen wir mit einem Morgenimpuls, bei dem uns Schwester Sabine mit leiser Hintergrundmusik ein Gedicht vorlas, welches sich mit der Frage "Wer bin ich?" beschäftigte. Danach trafen wir uns alle im "Großen Saal" zu einer Diskussionsrunde um über ein von uns gewähltes Thema zu sprechen. Was uns beschäftigte war, wie es ist ein Leben als Nonne zu führen und Schwester Sabine erzählte uns viele interessante Dinge über ihren Alltag im Kloster.

Der Nachmittag begann mit einer "Werteauktion" bei der sich jeder mit einem bestimmten Kapital die Werte, die ihm am wichtigsten erschienen, ersteigern konnte. Alle waren begeistert von dieser Idee, da man sich so darüber klar werden konnte , was einem im Leben wichtig ist. Nachdem die Auktion abgeschlossen war , stellten uns Schwester Sabine und Andreas folgende Aufgabe:" Ihr trefft euch in zehn Jahren wieder und tauscht euch darüber aus , was ihr in der vergangenen Zeit gemacht habt!" Nachdem wir selbstständig untereinander unsere Vorstellungen besprochen hatten, stellten wir das Ergebnis den durch den inszenierten seltsamen Werdegang mancher Schüler belustigten Zuschauern schauspielerisch dar. Den Tag beendeten wir gemeinsam mit dem Film "Assisi-Untergrund".

In den nächsten Tag starteten wir, indem wir uns über den Film austauschten.

Danach widmeten wir uns dem Thema Zukunft und verarbeiteten das ganze in einer gespielten Talkshow mit dem Thema: "Was will ich in meinem Leben erreichen?" , in der wir uns mit den verschiedenen Zukunftsansichten, welche die Schüler haben, beschäftigten.

Nach dem Mittagessen reisten wir leider schon ab...

Natürlich stand während der ganzen Zeit auch die Frage nach Gott im Raum, und es war sehr interessant auch andere Ansichten kennenzulernen und sich damit zu beschäftigen, ob man auf Gott vertrauen und sich leiten lassen sollte oder ob man in seinem Leben nur auf sich selbst gestellt ist.

Die Tage waren sehr sinnvoll, da man sich die Zeit nahm über Dinge nachzudenken, die im Alltag kaum Platz finden. Jeder sollte diese tolle Möglichkeit nutzen und dieses Angebot der Fächer Katholische und Evangelische Religion für die MSS 12 wahrnehmen.

                                                                          Kate Utzschneider