Internationale Sprachdiplome im Schuljahr 2008-09

LANDSTUHL: Sickingen-Gymnasium

Acht Schülerinnen und Schüler des Sickingen-Gymnasiums haben nach erfolgreich bestandenen mündlichen und schriftlichen Prüfungen ein international anerkanntes Sprachdiplom erhalten. Der Schulleiter, Oberstudiendirektor Gerhard Dohna, konnte am Mittwoch vier Schülerinnen und zwei Schülern die Urkunden über ihr Diplom für Französisch überreichen, während zwei Schülerinnen die entsprechenden Urkunden für Spanisch entgegennehmen konnten. Für die spätere Karriere im Beruf kann der Erwerb eines Sprachdiploms sehr förderlich sein. Denn die zunehmende internationale Zusammenarbeit von Unternehmen führt dazu, dass auf die Fremdsprachenkenntnisse bei Bewerbungen immer mehr Wert gelegt wird. Dabei begnügen sich Personalchefs meist nicht mit dem Nachweis des in der Schule besuchten Fremdsprachenunterrichts durch die Schulzeugnisse. Vielmehr wollen sie wissen, welche tatsächlichen Kompetenzen ein Bewerber beim Hör- und Leseverstehen und beim schriftlichen und mündlichen Ausdruck in der Fremdsprache hat. Mit ihren Diplomen können die Schülerinnen und Schüler nun belegen, dass ihre Kenntnisse so gut sind, dass sie bereits als „fit für den Beruf“ gelten können. Das „Delf“ ( Diplôme d´Etudes en Langue Française ), was übersetzt „Studiendiplom der französischen Sprache“ bedeutet, wird international als Nachweis für französische Sprachkenntnisse anerkannt und kann in 154 Ländern erworben werden. Das spanische „Diploma de Espanol Lengua Extranjera“(Studiendiplom der spanischen Sprache) ist weltweit als Nachweis  für spanische Sprachkenntnisse anerkannt. Das Programm ist in sechs Sprachniveaus, von Al bis C2, mit steigendem Schwierigkeitsgrad gestaffelt. Die Gymnasiasten haben an den Prüfungen der Niveaustufe BI teilgenommen. Die Delf-Prüfung besteht aus vier Teilen, der mündliche Prüfungsteil wurde im französischen Kulturinstitut in Mainz absolviert, die drei schriftlichen Teile konnten am Gymnasium in Landstuhl abgelegt werden. Hierdurch wird bescheinigt, dass die Prüflinge in der Lage sind, ihre Meinung auszudrücken und in flexibler Ausdrucksweise an Gesprächen und Diskussionen teilzunehmen oder auf unerwartete Alltagssituationen zu reagieren. Außerdem ist ihr Wortschatz so groß, dass sie die Bedeutung mündlicher Äußerungen und auch schwierigerer Texte ohne weiteres verstehen können. Einige der Schüler, die die Delf-Prüfung abgelegt haben  möchten nun sogar im nächsten Jahr ein Berufspraktikum in Burgund  in der französischen Partnerregion von Rheinland-Pfalz, absolvieren - die Absolventinnen der Spanischprüfung planen ein Praktikum in Spanien, beziehungsweise die Aufnahme eines Studienganges mit internationaler Ausrichtung. Verantwortlich für die Durchführung der Prüfungen waren die Kurslehrer, Achim Jung für die Prüfungen in Französisch und Beate Rohnstock für die Prüfungen in Spanisch. (ps)

 

(Von links) die Kurslehrer, Achim Jung und Beate Rohnstock,  die Schüler mit ihren Diplomen, Annika Lemke, Isabelle Agné, Gloria Stein, Laura Sommer, Christoph Protz und Fabian Heintz mit Schulleiter, Oberstudiendirektor Gerhard Dohna

Artikel aus dem Wochenblatt 2008