Latein

„Die Spinnen von Bliesbrück – Reinheim“

von Clarissa Schulz

 

Am 13.09.2016 machte sich unser Latein Leistungskurs der MSS 13 unter der Leitung von Herrn Kilburg auf den Weg nach Bliesbrück – Reinheim. Der dort befindliche Europäische Kultur- und Archäologiepark liegt an der deutsch – französischen Grenze und umfasst 70.000m² Land.

Am frühen Vormittag erreichten wir unser Ziel. In einem Informationszentrum von Maison Jean Schaub erhielten wir Daten und Fakten sowie Anschauungsmaterialien über die Gemeinde Gersheim und das Biosphärenreservat Bliesgau.

Aufgrund der vorhergesagten Wetterbedingungen beschlossen wir, im Park ein kleines gemütliches Picknick zu unternehmen.

So suchten wir uns nach einem sonnigen

Spaziergang Richtung Park anschließend ein schattiges Plätzchen, damit wir uns mit einem kleinen, aber feinen römischen Frühstück stärken konnten. So hatten wir von Brot über Trauben auch typisch römische Gerichte wie „Moretum“ und „Globuli“ dabei. Nach kleiner Stärkung sahen wir uns Überreste einer römischen Villa an, welche seit 1987 ausgegraben wurde. Von dort ging es weiter Richtung französischer Grenze.

Mit der Durchquerung eines rekonstruierten Tores gelangten wir nach Frankreich. Dort erwartete uns eine römische Kleinstadt und deren Handwerkerviertel, ebenso eine große, noch gut erhaltene Thermenanlage. Desweiteren sah man Überreste von alten Fußbodenheizungen, die bereits in der Römerzeit bestanden.
Außerdem auch Kellergebäude oder alte Mühlen und Mahlwerke.         

Auf dem Rückweg nach Deutschland fiel uns eine große Ansammlung schwarzer Weberknechte auf, sie saßen eng bei – oder auch aufeinander an verschiedenen Ecken des Torbogens, ein beeindruckendes Bild.

Nach einem weiteren kurzen Picknick sahen wir uns zum Schluss noch ein Keltisches Fürstinnengrab an. Das Grab stammt aus der sog. Frühlatènezeit um 370 v. Chr., so sah man auch noch viele Grabbeigaben, wie verzierten Goldschmuck oder auch goldene Gefäße und Krüge. Am Nachmittag machten wir uns schließlich wieder auf den Rückweg. Es war ein sehr gelungener und auch sehr sonnig warmer Tag, aber auch ein sehr informativer und anschaulicher Ausflug, der uns allen viel Spaß bereitete.

 

Erfolgreiche Teilnahme am CERTAMEN RHENO-PALATINUM

Die Schülerin Sabrina ECKER,  MSS 12,  hat am CERTAMEN RHENO-PALATINUM 2015/16 erfolgreich teilgenommen. Dieser landesweite Wettbewerb für die klassischen Sprachen Latein und Griechisch fand 2015/16 zum 30. Mal statt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen sich dabei mit ihnen vorher nicht bekanntgegebenen lateinischen Autoren und Themen auseinandersetzen.

Sabrinas Übersetzung und Interpretation eines lateinischen Originaltextes wurde mit dem Prädikat „Besonders anerkennenswert“ versehen.

Sie gehört damit zu den 15% Besten der über 280 guten Lateinschülerinnen und –schüler, die sich in ihrer Jahrgangsstufe diesem Wettbewerb gestellt haben und die zur zweiten Stufe des CRP zugelassen wurden. 

Die Schulleiterin Frau OStD´ Meiswinkel überreichte im Beisein des Fachvorsitzenden Latein, Herrn Kilburg,  die entsprechende Urkunde und beglückwünschte Sabrina zu ihrem Erfolg.

J. Kilburg

Augusta Treverorum

Am 18.9.15 unternahmen wir mit dem Latein-Leistungskurs der MSS 12 mit Hern Kilburg eine Exkursion nach Trier.

Als eine der ältesten Städte Deutschlands bietet Trier eine Vielzahl antiker Bauwerke wie z.B. die Thermen oder den Dom. Zunächst aber besichtigten wir eine Ausstellung im rheinischen Landesmuseum, die sich der der römischen Antike widmet. Es gab viele interessante Ausstellungsstücke wie Teile von Grabmälern, Statuen, Mosaike oder der Goldmünzenschatz zu sehen. Hier begannen auch die ersten Schüler aus unserem Kurs mit ihren kurzen Präsentationen, die jeder zu einem anderen Thema oder Gebäude im Voraus angefertigt hatte.

Danach ging es weiter zu den Kaiserthermen, von welchen wir leider nur einen kleinen Teil von außen sehen konnten, und zu der im zweiten Jahrhundert erbauten Konstantinbasilika.

Nach der Mittagspause besuchten wir Dom und Liebfrauenkirche, die besonders im Inneren sehr beeindruckend sind.

Über die Porta Nigra traten wir dann den Weg zurück zum Bahnhof an.

Es war für uns alle ein schöner und interessanter Tag, wenn auch etwas zu kurz, um alle Einzelheiten sehen zu können. Dennoch haben wir einen guten ersten Eindruck von der Stadt bekommen und würden gerne noch einmal wieder kommen, um alles noch genauer anschauen zu können.

Madeline Schording, Janina Budell MSS12

Viele gute Gründe, Latein zu lernen

Beim Infotag des Sickingen-Gymnasiums Landstuhl am 23.11.2013 informierten Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses der MSS 11 von Herrn Kilburg über das Fach Latein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als  Römer und Römerinnen verkleidet, gestatteten sie Einblicke in Inhalte und Methoden  des Faches Latein am Gymnasium und warben mit „vielen guten Gründen, Latein zu lernen“ für ihr Fach.

Informationen und Aktuelles

Hier sehen Sie Aktuelles und Informationen zum Fach Latein am Sickingen-Gymnasium.

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Unser Ausflug zum Römermuseum Schwarzenacker

Nachdem wir am Römermuseum in Schwarzenacker angekommen waren, begann unser Programm. Dabei wurden unsere zwei Lateinklassen in zwei Gruppen mit jeweils zwanzig Schülern und einem Lehrer eingeteilt. Dann bekam jeder von uns eine Tunica zum Überziehen. Beide Gruppen führten dasselbe Programm, nur in einer anderen Reihenfolge, durch.

 

Als erstes erstellten wir unser eigenes individuelles Mosaik. Wir konnten mit Tonstücken und einer Mischung aus Quark, Gips und Eiweiß ein Mosaik wie im früheren Rom  erarbeiten. Dabei bekamen wir Hilfe von den netten Mitarbeiten des Römersmuseums.

 

Danach bereiteten wir die Cena vor(Cena übersetzt man vom lateinischen her mit die Hauptmahlzeit). Wir zerhackten z.B. Kräuter, kneteten Teig für Brot und schnitten Gemüse. Das Backen des Brotes und das Kochen der Speisen, blieben den Mitarbeitern überlassen.

 Zu besonderen Anlässen wird im Römermuseum ein Ofen, wie er im alten Rom benutzt wurde,  angeheizt. Dies ist ein sehr aufwendiger und  komplizierter Vorgang. Deshalb wird er auch nur zu besonderen Anlässen benutzt.

 

Nach unserer Gruppe arbeiteten die Schüler der anderen Gruppe weiter an dem Zubereiten unserer Mahlzeit .Wir dagegen bekamen eine Führung durch das Gelände des Museums. Zunächst besichtigten wir das Haus eines Müllers im frühen Rom und sahen, wie das Korn zu dieser Zeit gemahlen wurde .Wir durften auch selbst den Mahlstein bedienen, etwas, das auch sehr Kräfte aufzehrend war. Später gingen wir zu einer Taverne (Kneipe). Dort probierten wir Getränke, die auch die Kinder Roms getrunken hatten: Zuerst kosteten wir mit Essig angereichertes Wasser (Der Essig im Wasser diente dazu, Bakterien im Wasser abzutöten.) und dann Traubensaft. Dieser war wesentlich süßer als das Essigwasser und schmeckte den meisten von uns auch besser. Nachdem wir die Taverne (Kneipe) verlassen hatten, besuchten wir das Haus eines wohlhabenden Augenarztes. Wir sahen u.a. eine freigelegte Bodenheizung wo das  Skelett eines erstickten Hundes zu finden war: Dieser, so wird vermutet, hatte dort einen seiner Lieblingsplätze, in den er wohl durch einen Spalt gelangte. Dort schlief er ein, dann wurde das Feuer der Bodenheizung entzündet und er erstickte am Rauch. Anschließend begaben wir uns in den Kellerraum eines anderen Hauses. Hier sahen wir sowohl Überreste von früher als auch neu hinzugefügte Teile des Kellers. Dann gingen wir in den oberen Teil des Hauses. In diesem Gebäude  gab es eine Art Galerie: Es wurden Überbleibsel von Vasen und Geschirr, aber auch z.B. Landkarten ausgestellt. Zum Schluss besuchten wir noch einen Tempel des Gottes Merkur( griechisch Hermes).

 

Zum Schluss nahmen wir gemeinsam mit der anderen Gruppe die Cena ein. Diese bestand Vor-, Haupt- und Nachspeise. Manche Gerichte waren eher gewöhnungsbedürftig und andere  sehr lecker. Beim Essen saßen wir zusammen auf Holzbänken, aßen unsere Speisen mit den Händen und unterhielten uns.

 

Insgesamt fanden wir den Ausflug sehr informativ und lustig. Daher empfehlen wir das Römermuseum in Schwarzenacker auf jeden Fall weiter!

 

Ein Bericht von Yuliya Logunova (7b) und Emily Neugum (7b)

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