Latein

Schüler des Sickingen-Gymnasiums Preisträger beim Landeswettbewerb CERTAMEN RHENO-PALATINUM

 

Bei der Preisverleihung des 22. Landeswettbewerbs für Griechisch und Latein CERTAMEN RHENO-PALATINUM, die am 9.April 2008 in Neustadt/Weinstraße in festlichem Rahmen und im Beisein zahlreicher Ehrengäste stattfand, wurden Moritz Barkowski und Michael Kissels durch Staatssekretärin Vera Reiß vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur ausgezeichnet.

Michael erhielt den Preis für die drittbeste von mehr als 500 landesweit in der Jahrgangsstufe 12 geschriebenen Lateinklausuren, Moritz den Preis der Stadt Kaiserslautern für seine herausragende Hausarbeit über den im Geschichtswerk des Livius geschilderten Streik der plebs. 

Diese Leistungen sind umso bemerkenswerter, als die übrigen ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler fast ausschließlich von altsprachlichen Gymnasien kommen.

 

J.Kilburg                          

 

 

 

                       

Wettberbserfolge des Fachbereichs Latein

Hier finden Sie eine Dokumentation der Wettbewerbsteilnahmen des Fachbereichs Latein.

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Uni-Projekt des Fachbereichs Latein 2012 an der Universität des Saarlandes

 

Im Rahmen des Uniprojektes haben wir in der Woche vom 30.1. bis 2.2.2012 in einer Gruppe von fünf Schülerinnen und Schülern am Institut für Klassische Philologie der Universität des Saarlandes das Thema „Von der Handschrift zum Schulbuch“ bearbeitet. Kern des Projektes war es, die Überlieferung antiker lateinischer Texte in die heutige Zeit sowie deren Aufarbeitung zur Schullektüre nachzuvollziehen.

Antike Werke wurden im 9. Jahrhundert von Mönchen in Klöstern per Hand vervielfältigt und sind deshalb bis heute überliefert. Unter der Anleitung von Herrn Professor Riemer und unserem Lehrer Herrn Kilburg lernten wir zuerst, die mittelalterlichen Handschriften zu entziffern und in eine geläufige Textform zu bringen. Dabei ergeben sich häufig Schwierigkeiten, weil die meisten Handschriften in der karolingischen Minuskelschrift verfasst sind, einer Schrift, die für uns oft schwer zu lesen ist. Beim anschließenden Übersetzen stößt man auf Sinn- und Grammatikfehler, die durch Abgleichen mit weiteren Überlieferungen sowie über den Kontext verbessert werden müssen. Solche Fehler kamen zustande, weil Latein nicht die Muttersprache der Mönche war und sie deshalb oft „ins Blaue hinein“ schrieben.

Für die Präsentation der Ergebnisse in der Aula haben wir diese in einem kleinen Video verpackt, das die Überlieferung der Texte und die Korrektur der Fehler für unsere MitschülerInnen ansprechend zeigt.

Christopher Lambrecht MSS 13

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