Latein

Uni-Projekt des Fachbereichs Latein 2012 an der Universität des Saarlandes

 

Im Rahmen des Uniprojektes haben wir in der Woche vom 30.1. bis 2.2.2012 in einer Gruppe von fünf Schülerinnen und Schülern am Institut für Klassische Philologie der Universität des Saarlandes das Thema „Von der Handschrift zum Schulbuch“ bearbeitet. Kern des Projektes war es, die Überlieferung antiker lateinischer Texte in die heutige Zeit sowie deren Aufarbeitung zur Schullektüre nachzuvollziehen.

Antike Werke wurden im 9. Jahrhundert von Mönchen in Klöstern per Hand vervielfältigt und sind deshalb bis heute überliefert. Unter der Anleitung von Herrn Professor Riemer und unserem Lehrer Herrn Kilburg lernten wir zuerst, die mittelalterlichen Handschriften zu entziffern und in eine geläufige Textform zu bringen. Dabei ergeben sich häufig Schwierigkeiten, weil die meisten Handschriften in der karolingischen Minuskelschrift verfasst sind, einer Schrift, die für uns oft schwer zu lesen ist. Beim anschließenden Übersetzen stößt man auf Sinn- und Grammatikfehler, die durch Abgleichen mit weiteren Überlieferungen sowie über den Kontext verbessert werden müssen. Solche Fehler kamen zustande, weil Latein nicht die Muttersprache der Mönche war und sie deshalb oft „ins Blaue hinein“ schrieben.

Für die Präsentation der Ergebnisse in der Aula haben wir diese in einem kleinen Video verpackt, das die Überlieferung der Texte und die Korrektur der Fehler für unsere MitschülerInnen ansprechend zeigt.

Christopher Lambrecht MSS 13

Fachbereich Latein an der UNI

Hier finden Sie eine Dokumentation der Arbeit des Fachbereichs Latein an den Hochschulen der Region im Rahmen der Uni-Projekte des Sickingen-Gymnasiums.

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Lateinunterricht in der Sauna

Auf den Spuren der alten Römer wandelte der Lateinleistungskurs des Sickingen-Gymnasiums in der Saunalandschaft Cubo. Im Rahmen eines kombinierten Uniprojektes wurden unter dem Leitthema „Badewesen und Wellness“ römische Vorbilder und ihre heutigen Formen verglichen. Bei einer Betriebsführung im Cubo konnten die Abiturienten der römischen Badekultur nachempfundene Saunatypen entdecken. So lassen sich vier der sieben Cubo-Saunen direkt auf antike Vorbilder zurückführen: Zunächst das „Laconicum“ mit hoher Luftfeuchtigkeit und Temperatur, dann das „Sudatorium“, das Dampfbad mit heißen Steinsitzen, außerdem das „Sanarium“, die sanftere Sauna mit Farbeffekten und schließlich das „Caldarium“, das mit gleichmäßiger Strahlungswärme und geringer Luftfeuchtigkeit sehr kreislaufschonend wirkt.

Nach der Besichtigung der rekonstruierten Badeanlagen in der römischen Villa Borg am Vortag konnten die Schüler die moderne Umsetzung antiker Badeformen im Cubo als äußerst gelungen bewerten. Die Ergebnisse des Projektes wurden in der Aula des Sickingen-Gymnasiums präsentiert, außerdem erstellten die Schüler ein Faltblatt in lateinischer Sprache, das den römischen Saunen des Cubo gewidmet ist. Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Müller und Herrn Westrich für den freundlichen Empfang und die fachkundige Führung.

Links

Interessante und nützliche Links rund um die lateinische Sprache und Kultur:

 

 

 

Latein

Nos magistri magistraeque linguae Latinae sumus:

 

  • Magistra Dammann
  • Magister Kilburg
  • Magister Loth
  • Magistra Lumma
  • Magister Schmitt

 

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