Religion

Abiturgottesdienst 2010: "Das Labyrint - Schritte in die Zukunft, mit Gottes Hilfe"

Die Tradition bewahren

 

Anlässlich des diesjährigen Abiturs feierten wir Abiturientinnen und Abiturienten  in der protestantischen Stadtkirche in Landstuhl am 26.02.2010 den traditionellen Abiturgottesdienst.

Der Gottesdienst wurde vom protestantischen Pfarrer Detlev Besier aus Landstuhl, dem katholischen Kaplan Ramstetter aus Landstuhl und den Religionslehrern unserer Schule begleitet.

Geplant, gestaltet, organisiert und durchgeführt wurde die Feierlichkeit in selbstständiger Arbeit durch die Abiturientinnen und Abiturienten, die sich im Voraus in Kleingruppen trafen und sich Gedanken zur Durchführung des Gottesdienstes machten, der das Motto „Das Labyrinth - Schritte in die Zukunft, mit Gottes Hilfe“ trug.

Eltern, Geschwister, Großeltern, Verwandte, Bekannte und Freunde waren eingeladen, um die Schüler der 13. Jahrgangsstufe in ihren letzten Schulstunden in der Kirche zu begleiten.

Der Gottesdienst wurde von engagierten Abiturienten musikalisch mit Instrumenten und Gesang umrahmt und die „Textgruppe“ regte die Gottesdienstbesucher mit interessanten Beiträgen zum Nachdenken und Mitsprechen an!

Alles in allem hat uns der diesjährige Abschiedsgottesdienst viel Freude bereitet und wird uns Schulabgängern in guter Erinnerung bleiben, als letzte gemeinsame Aktion am Ende unserer Schulzeit!

 

Violetta Baden, MSS 13

 

 

"Auf der Suche nach dem Ich" - Tage der Orientierung für die MSS 12

Besinnungstage in Homburg

Vom 09.01. bis zum 11.01.2008 fanden im Kardinal-Wendel-Haus in Homburg die „Tage der Orientierung“ für Schülerinnen und Schüler der MSS 12 statt, die von den Fächern Katholische und Evangelische Religion unter der organisatorischen Leitung von Herrn Kilburg und Frau Knerner angeboten wurden. Während der Anreise war die Stimmung sehr gespannt, weil, trotz der Informationsveranstaltungen in der Schule, keiner so genau wusste, was ihn erwarten würde.

Nach der Begrüßung durch unsere Teamer, die Franziskanerin Schwester Sabine und die Sozialpädagogin Jutta, bezogen wir unsere geräumigen Zimmer und trafen uns im Anschluss zu einem ersten Impuls. Bei Gruppenspielen und einer Vorstellungsrunde steigerte sich unser Gemeinschaftsgefühl. Vor allem waren wir überrascht, als wir am Ende eines Spiels zu 17. auf drei Stühlen standen.

Im Anschluss an das leckere Mittagessen beschäftigten wir uns mit der Frage „Wer bin ich?“. Einige von uns machten sehr interessante Erfahrungen über sich selbst und entdeckten Eigenschaften, die ihnen vorher gar nicht bewusst waren. Abgerundet wurde das offizielle Programm von einem gemeinsamen Singen und einem Abendimpuls.

Danach saßen wir noch gemeinsam im Gruppenraum „Bauernstube“ und ließen den Abend mit Spielen und Gesprächen ausklingen.

Die anderen beiden Tage waren ähnlich aufgebaut. Weitere Themen waren „Sinn des Lebens“ und „Zukunft“, denen wir uns teils kreativ, teils meditativ oder in Gesprächsrunden näherten.

Zum Beispiel spielten wir ein Klassentreffen in 10 Jahren nach, bei dem wir über die Vergangenheit, aber auch über unsere „jetzige“ Situation plauderten. So kamen verschiedene Zukunftswünsche zur Sprache.

Zusammenfassend hatten wir jede Menge Spaß und konnten dabei sogar wertvolle Erfahrungen sammeln, von denen der ein oder andere sicherlich noch in Zukunft profitieren wird. Das kam auch bei einer abschließenden Gesprächsrunde zum Ausdruck, bei der vor allem das Singen und das gesteigerte Gemeinschaftsgefühl gelobt wurden.                                                         (JuliaHauck,Hanna Klug)

Besinnungstage 2005

Am 12.12.2005 machte sich eine Schülergruppe der MSS 12 des Sickingen- Gymnasiums Landstuhl auf den Weg zum Landstuhler Bahnhof zur Weiterfahrt mit dem Zug nach Homburg. Dort erwarteten uns ein etwas

überfüllter Bus und ein fünfminütiger Fußweg zum Kardinal-Wendel-Haus, wo uns drei besinnliche Tage bevorstanden. Die „mollige Unterlage“ im Gepäck betraten wir voller Spannung und mit gemischten

Gefühlen unsere Unterkunft. Viele fragten sich wohl, was sie in diesen drei Tagen erwarten würde. Entspannung? Spaß? Kirchengänge? Aufschlussreiche

Gespräche? Nach der Zimmervergabe, die weitgehend ohne größere Probleme verlief, bezogen wir unsere Zimmer und verschafftenuns einen ersten Eindruck von der Herberge, die durch helle und

freundliche Räume eine gemütliche Atmosphäre verbreitete. Danach trafen

wir uns zur Begrüßung im „Großen Saal“. Unsere drei Gruppenleiter

stellten sich vor (eine sehr nette Nonne und zwei engagierte Studenten)

und auch wir konnten Erwartungen und Wünsche loswerden. Nach einem

Partnerspiel, das die anfangs doch zurückhaltende Stimmung etwas

auflockern sollte, wurden wir in drei Gruppen zu ca. 10 Schüler aufgeteilt.

Ziel war es die Gruppe besser kennenzulernen und auch besser ins

Gespräch zu kommen, was in der großen Gruppe wegen des allgemeinen

Geräuschpegels kaum möglich war. Unseren ersten Nachmittag verbrachten

wir mit dem Thema „Wer bin ich?“ und „Was denken andere

über mich?“ Wir bekamen viel Zeit über uns selbst nachzudenken, was

manche doch vor eine große Schwierigkeit stellte. Nach dem Abendessen

und einer kleinen Pause trafen wir uns wieder gemeinsam im „Großen

Saal“ und schauten uns den Film „Stadt der Engel“ an, der zum Nachdenken

anregen sollte. Der Abschluss wie auch der Start in den Tag fanden

in der hauseigenen Kapelle statt, wo mit meditativer Musik oder Gesang

der Abend zum offiziellen Ende kam. Ungefähr um 22 Uhr endete

unser Programm, was aber noch nicht das Ende des Abends bedeutete.

Viele trafen sich in der „Bauernstube“ oder auf den Zimmern, wo der

Abend bzw. die Nacht einen feucht-fröhlichen Ausklang nahm.

Das Highlight des zweiten Tages war unsere selbst inszenierte Talkshow,

die sich mit dem Thema Weihnachten befasste. Da uns die Gestaltung

von „Talk um 4 bei Stumo“ (Moderatoren: Stuck, Mohrbacher =

Stumo) selbst überlassen blieb, weckte dies bei vielen doch die unerwartete

künstlerische Ader und das Ergebnis war überraschend positiv. Uns

wurde auch viel freie Zeit überlassen, die mehr oder weniger sinnvoll genutzt

wurde (z.B. für einen neuen Haarschnitt). Nach dem Abendessen

stand das „Eisschollenspiel“ im Mittelpunkt, wobei die Gruppendynamik

gefragt war. Der Abend endete wieder in der Kapelle, wo durch den Gesang

von Liedern eine gemütliche Atmosphäre geschaffen wurde.

Den dritten und letzten Tag unserer Besinnung verbrachten wir noch

mit dem Thema Weihnachten und machten uns Gedanken über unsere

Tagesgestaltung. Bin ich mit meiner Zeiteinteilung zufrieden? Was könnte

ich verbessern? ... Zum gemeinsamen Abschluss trafen wir uns zum

letzten Mal im „Großen Saal“ und zogen unser Fazit. Unsere Gruppenleiter

erwarteten ein Feedback, welches mehr oder weniger den Erwartungen

unserer Betreuer entsprach. So haben wir, wie so oft, nicht ganz den

Anforderungen entsprochen, aber dennoch eine unvergessliche, besinnliche

und sehr lustige Zeit im Kardinal-Wendel-Haus erlebt, die durch interessante

und aufschlussreiche Gespräche, Gruppenarbeiten und Spaß

gekennzeichnet war.

"Der Weg des Lebens" - Abiturgottesdienst 2006

Zum Abiturgottesdienst 2006 haben wir, die diesjährigen Abgänger, uns allerhand einfallen lassen. An Ideen mangelte es nicht, und nach ei-nigen Wochen Vorbereitungszeit war es am 07. März 2006 endlich so weit. Pünktlich um 08.30Uhr begann der feierliche Abiturgottesdienst in der protestantischen Kirche in Landstuhl.
Neben uns Schülern und Schülerinnen hatten sich auch einige Lehrer und Eltern eingefunden.
Thema war „Der Weg des Lebens“, das sich wie ein roter Faden durch den Gottesdienst zog. Zu Beginn sangen alle das Lied „Halte deine Träume fest“, worauf der Pastoralreferent Herr Wagner, der gemeinsam mit der Vikarin Frau Schwenk den Gottesdienst mitgestaltete, das Gebet einleitete. Darin ging es darum, an diesem besinnlichen Morgen die ge-meinsam verbrachte Schulzeit mit den Hindernissen und freudigen Er-eignissen der Vergangenheit noch einmal vorbeiziehen zu lassen und ei-nen kleinen Blick in die Zukunft zu wagen.
Um dies zu ermöglichen, hatten wir einen Weg mit verschiedenen Sta-tionen dargestellt, der noch einmal zeigte, welche Ereignisse uns wäh-rend der Schulzeit begegneten, um all die schönen, für manche auch we-niger schönen Erinnerungen aufleben zu lassen. Dabei saßen ein paar von uns in einer Kneipe bei unserem „Klassentreffen 2008“ und plauderten, mit einem Abiturzeugnis in der Hand und ein paar Jahre älter, über die vergangene Zeit bis zum Jahr 2008. Passend zu diesen Stationen erklang das Lied „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo.
Nachdem uns eine Schülerin durch einen Schrifttext nahe gebracht hat-te, dass Gott immer bei uns ist, egal wohin wir gehen und für welchen Weg wir uns entscheiden, näherte sich der Gottesdienst langsam dem Ende.
45 Minuten nach Beginn der kirchlichen Abschlussfeier wurde diese mit dem Lied „O happy Day“ abgerundet und die angehenden Abiturien-ten verließen nachdenklich, aber zum Teil auch nervös wegen der nach-folgenden Bekanntgabe der schriftlichen Prüfungsergebnisse, die Kirche.
Alles in Allem war es eine schöne Feier, bei der die Schüler sehr gut integriert waren und noch einmal die vergangenen Jahre Revue passieren ließen.
Sabrina Lang

"Der Weg des Erwachsenwerdens" - Abiturgottesdienst 2007

Um den Abiturgottesdienst am 2.März 2007 zu gestalten, bildeten wir drei Gruppen: Liturgie, Aktion und musikalische Gestaltung.

Unterstützt wurden wir vom evangelischen Pfarrer Detlev Besier, dem Pastoralreferent Wagner und Herrn Kilburg.

Wir hatten jede Menge tolle Ideen, die durch das Engagement vieler angehenden Abiturienten und Abiturientinnen verwirklicht werden konnten.

Am Tag des Gottesdiensts waren außer uns erfreulicherweise auch einige Eltern und Lehrer in die evangelische Stadtkirche gekommen.

Der Gottesdienst begann mit dem gemeinsam gesungenen „Der ewige Kreis“ aus „König der Löwen“. Danach trug Julia Friebe das Gedicht „Spuren im Sand“ von Margaret Fishback Powers vor. Spätestens beim folgenden Lied „ From a distance“, im Original von Bette Midler, an diesem Tag von Sarah Poersch und Luisa Barth gesungen, waren viele zu Tränen gerührt. Es folgte „Der Weg des Erwachsenwerdens“, den die Aktionsgruppe vortrug. Dies war eine amüsante Darstellung unseres Lebens von der Grundschule bis zum Abitur. Am Ende stand die ernste Frage: Abi, und jetzt?

Passend dazu sangen wir alle „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo.

Jan Olthoff hielt eine kleine Schlussrede.

Nach ein paar wärmenden Worten von Pfarrer Besier und Pastoralreferent Wagner wurden wir mit einer Instrumentalversion von „Time to say goodbye“, gespielt von Anette Aßmann und Heike Bodesohn,  verabschiedet.

Beim Abiturgottesdienst konnten wir noch einmal zur Ruhe kommen, denn es standen uns noch zwei wichtige Ereignisse bevor: die Ausgabe der Halbjahreszeugnisse und vor allem die Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Abiturprüfungen.

Vielleicht konnten wir auch schon etwas Abschied nehmen von unserer langen Schulzeit am SGL.                                                            Alisha Bißbort

Alle Türen stehen uns offen...oder?

So ermüdend langsam und träge sich die Schuljahre ab der 1.Klasse in sehnsüchtiger Erwartung der Sommerferien dahingeschleppt zu haben scheinen, so rasend schnell rauschen die letzten Tage nach den schriftlichen Abiturarbeiten, vollgepackt bis zum Rand mit organisatorischen Aufgaben und den Vorbereitungen für die mündlichen Prüfungen, an uns Abiturienten vorbei – zu schnell, als dass man sie richtig begreifen und auskosten könnte, die finale Gnadenfrist im sicheren Hafen Schule. Denn gerade jetzt, wenn das in Aussicht stehende Reifezeugnis uns in die Welt zu entlassen droht, möchte man gerne auf die Bremse treten; Zeit haben, sich mental zu verabschieden und die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Die Schule haben wir nämlich gemeistert, aber ein Leben fernab des straff durchorganisierten Schulalltags stellt vor unbekannte Herausforderungen, denen man sich nun – trotz allem – doch nicht ganz gewachsen fühlt.

Der traditionelle ökumenische Abiturgottesdienst in der prot. Stadtkirche Landstuhl, der jedes Jahr von den Abiturientinnen und Abiturienten des SGL mitgestaltet wird, bietet Raum für ebenjene Fragen und Zweifel, die sich anlässlich eines so einschneidenden Ereignisses auftun und im diesjährigen Motto des Gottesdienstes besonders sinnfällig werden: „Alle Türen stehen uns offen...oder?''

Für die passende melancholische Grundstimmung wurde gleich zu Beginn mit dem Lied „Über sieben Brücken musst du geh'n“ gesorgt, es folgte die Begrüßung durch Schulleiterin Andrea Meiswinkel und Schüler der MSS13.

Durch den gesamten Gottesdienst zog sich das Motiv der Tür, sei es in der Raumdekoration oder als Leitfaden in Fürbittgebeten, Psalmen und der Ansprache des Pfarrers Bröcker: Zwar wurde sowohl die Problematik der Wahl der „richtigen Tür“, also der richtigen Entscheidungen gerade zu Zeiten großer Unentschlossenheit, angesprochen, aber auch Mut und Zuspruch vermittelt gemäß des Bibelverses Lk11,9: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan!“ - Wo auch immer man also im Leben steht, welche Tür auch immer einem vielleicht gerade vor der Nase zugeschlagen wurde; allein ist man nie, solange man auf Gottes Hilfe und den Beistand seiner Mitmenschen, Mitschüler und Freunde vertrauen kann.                                                                                                     Jutta Kühn, MSS 13

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