Spanisch

Spanisch: 24 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 12 bestehen schulinterne Prüfung nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen

24 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Sickingen –Gymnasiums bekommen am Ende des ersten Schulhalbjahres in Spanisch nicht nur eine Zeugnisnote, sondern auch ein Zertifikat, in dem bescheinigt wird, dass sie das Sprachniveau „A1“ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens erreicht haben. Neben regelmäßiger Teilnahme am Unterricht war auch das Bestehen einer Leistungsmessung erforderlich, die sich an international anerkannten Standards orientiert.

Geprüft wird neben Lese- und Hörverstehen auch Wortschatz, Grammatik sowie schriftlicher und mündlicher Ausdruck.

Das Niveau „A1“ bedeutet, dass die Lernenden vertraute, alltägliche Ausdrücke und einfache Sätze verstehen und verwenden können. Sie können z.B. sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen – z.B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben.

Dieses Zertifikat soll die Lernenden motivieren, in dem zumeist als freiwilliges Zusatzfach gewählten Fach Spanisch bis zum Ende der Schulzeit das nächsthöhere Sprachniveau (A2) zu erreichen. Es kann zudem schon jetzt bei Bewerbungen für Praktika oder international ausgerichteten Studiengängen von Nutzen sein.

Folgende Schülerinnen und Schüler bekommen heute das Zertifikat ausgehändigt: Julia Didion, Julia Eisenkrein, Carolin Ernst, Anika Fritsche, Laura Hartmuth, Nele Kaaf, Romy Kries, Christina Lemke, Nathalie Lutz, Dennis Mayer, Hanna Sauter, Katharina Stahl, Melissa Trinkaus, Stephanie Bertollacini, Kathrina Christmann, Laura Grimm, Ralf Hemm, Leonard Laxa, Anna Rutz, Arslan Saleem, Samantha Spearman, Phanuka Thanabalasingam, Sabina Walth und Theresa Zimmer

Herzlichen Glückwunsch!

B. Rohnstock / Nicole Weidler

Übersicht zur Berufswahlorientierung

 

 

  

Klassenstufe 11

  •  Zu Beginn des Schuljahres verteilen wir einen "Motivationsbogen". Darauf erfragen wir z.B. eure (Vor-) Kenntnisse in Spanisch bzw. in anderen Sprachen sowie eure Gründe für die Wahl des Faches Spanisch. Außerdem könnt ihr angeben, welche Schwerpunkte und Ziele ihr beim Lernen setzen möchtet.
  •  Im Verlauf des 1. Halbjahres erfolgt eine Information über den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen. Wir erklären euch dessen Bedeutung für die europäischen Schulsysteme und den europäischen Arbeitsmarkt. Anhand von Selbsteinschätzungsbögen lernt ihr die Arbeit mit dem GER kennen und versteht so, welches Referenzniveau ihr bis Ende des Schuljahres erreichen könnt.
  • Wir informieren euch außerdem über die Möglichkeit, ein international anerkanntes Sprachzertifikat im Fach Spanisch abzulegen, sowie über den Nutzen, den ein solches Zertifikat im Studium bzw. im Berufsleben haben kann.

 

Klassenstufen 12 und 13

  • Im Laufe des 12. Schuljahres bieten wir euch die Möglichkeit, euch über den spanischen, aber auch den lateinamerikanischen Arbeitsmarkt für deutsche Abiturienten zu informieren (Niederlassungen deutscher Unternehmen, Firmen, die länderübergreifende Ausbildungs- bzw. Trainee - Programme bieten (BASF), die Tourismusbranche, internationale / auch karitative Organisationen).
  • Weitere Themen können sein: Internationale Studiengänge / Doppeldiplomprogramme, Studieren in Spanien und Lateinamerika.
  • Einschlägige Internetseiten / Broschüren / Bücher zum Thema "Leben und Arbeiten", "Tipps für den Alltag" in Spanien werden im Unterricht zur Verfügung gestellt.
  • Ihr werdet natürlich weiterhin auf das Sprachzertifikat vorbereitet.
  • Im Rahmen des Argentinienaustausches wird ein weiterer Vergleich der Schulsysteme und Ausbildungsmöglichkeiten in beiden Ländern angeregt.
  • Ihr könnt lernen, wie man ein spanisches Bewerbungsschreiben und einen spanischen Lebenslauf formuliert. Außerdem ist es möglich, Bewerbungsgespräche zu simulieren.
  • Desweiteren übt ihr das Einholen von Informationen, beispielsweise zu Sprachkursen, universitären Veranstaltungen, Praktika sowie typischen Situationen, die im Berufsleben auftreten können.
  • Bei Bedarf kann in Klassenstufe 13 während des "Uni-Praktikums" ein besonderer Schwerpunkt auf Spanien und Lateinamerika gelegt werden.

Da leben, wo andere Urlaub machen…

 

Bericht einer ehemaligen Schülerin des Sickingen-Gymnasiums Landstuhl

 …zumindest für eine Weile. Nach dem Abitur ins Ausland gehen und mal was anderes machen, das war mein Plan! Die Gelegenheit ergab sich prompt, als ich den wertvollen Tipp bekam, mich bei der Sprachschule „Costa de Valencia“ in Valencia als Praktikantin zu bewerben. Ich kann schon vorwegnehmen, dass der Aufenthalt in der spanischen Küstenstadt  meine Erwartungen in jeglicher Hinsicht übertraf.

Einen Monat nach Schulende machte ich mich also auf zum Flughafen und ab in den Flieger Richtung Spanien. Wohnen sollte ich in einer WG mit anderen ausländischen Studenten und Sprachschülern – von Holländern über Kasachen bis hin zu Japanern! Von Beginn an also lebhaftes, internationales Flair, vornehm ausgedrückt eine Blüte kulturellen Austausches. ;-)

So vielfältig wie das WG-Leben gestaltete sich auch mein Praktikum selbst. In Sprachschulen wird nur unterrichtet? Könnte man meinen. In einer Stadt mit mehreren Sprachschulen dicht beieinander ist die Konkurrenz nicht zu unterschätzen. So bot die „Costa de Valencia“ außer den Sprachkursen auch Möglichkeiten zur Unterkunft für die Sprachschüler, Freizeitaktivitäten und Exkursionen, wodurch sich für mich etliche Möglichkeiten zur Mitarbeit ergaben:

 Stadtführungen für neu angekommene Schüler, Ausflüge in die Umgebung, Museumsbesichtigungen und Strandpartys organisieren. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Ausflug nach Buñol zur legendären „Tomatina“, einer Schlacht bei der man sich mit über dreißigtausend Spaniern und Nichtspaniern gegenseitig mit überreifen, zerquetschten Tomaten abschießt! Nicht weniger beeindruckend und auch von hinter den Absperrungen betrachtet reiner Nervenkitzel: „Bous al carrer“, auf Deutsch etwa „Stiertreiben durch die Straßen“ von Picassent. Gerade in solchen Momenten wird einem bewusst, „Jetzt bist du in Spanien!“.

Natürlich gehört zur Arbeit in einem Schulbetrieb auch Organisieren und Verwalten, Instandhalten und Aktualisieren der technischen Ausstattung, Öffentlichkeitsarbeit, z.B. über die Homepage im Internet, Kundenwerbung und –betreuung  – das alles auf Spanisch, gleich nochmal so reizvoll!

Ganz automatisch konnte ich meine Spanisch-Kenntnisse verbessern, die ich aus der Oberstufe mitgebracht hatte. Zugegeben waren die ersten Wochen mühevoll. Man musste sich an das spanische Sprechtempo gewöhnen und daher öfter nachfragen, hat auch Manches nach hartnäckigem Löchern nicht verstanden, und es dauerte eine ganze Weile, bis ich das Gefühl hatte, flüssig und ohne viel Nachdenken reden zu können. Auf der anderen Seite – und das war eine sehr schöne Erfahrung – habe ich bewusst wahrgenommen, wie gut ich mich nach nur zweieinhalb Jahren Schulspanisch verständigen konnte. Alles, was man im Unterricht irgendwann mal gemacht hatte, kam unverhofft in irgendeiner Situation zum Tragen. In Spanien profitiert man übrigens besonders davon, die Landessprache zu sprechen, da Englisch bei einem Großteil der Spanier völlig unpopulär ist ;-). Noch in Valencia fiel bei mir sogar der Entschluss, Spanisch zu studieren, was ich bislang nicht bereue. Bei der Bewerbung an der Uni konnte ich auf mein DELE-Zertifikat zurückgreifen, das ich noch vor dem Aufenthalt in Valencia erworben hatte und das mir langwierige Einstellungstest-Prozeduren ersparte.

Insgesamt konnte ich während dieses Sommers in Spanien so viele Erfahrungen machen, Leute und Kulturen erleben, dass ich die Zeit in Valencia definitiv nicht missen möchte!

Annika Lemke

Jahresbericht einer Sprachassistentin

Rocio

„Sickingen-Gymnasium Landstuhl“. Es kam mir Spanisch vor, als mir mein Ziel als Sprachassistentin mitgeteilt wurde. Damals wusste ich nicht, wie viele gute Erfahrungen mich in der Sickingen Stadt  erwarten würden. Ich erinnere mich noch an die Antwort, als ich nach dem Alter der Schüler fragte:
„ Sie sind keine Kinder mehr. Sie sind Schüler in der 11. 12. und 13 Klasse.“  Dann sind sie ja gerade ein paar Jahre jünger als ich, dachte ich und packte voller Aufregung  meinen Koffer, um mich auf dem Weg nach Deutschland zu machen.

Am ersten Abend erwartete mich ein leckeres Abendessen auf der Burg Nanstein mit Blick auf die Stadt -  ein sehr guter Einstieg.

Sich einzuleben war, dank der großen Geduld meiner Kollegen, nicht so schwer, auch wenn es viele kulturelle Unterschiede zwischen Spanien und Deutschland gibt, an die man sich erst gewöhnen muss:

Um 8 Uhr morgens fängt der Unterricht an. Daran erkennt man, dass man in Deutschland ist. Wenn die Deutschen schon eine Pause machen, fangen Spanier an, zu arbeiten. Als nächstes stellte ich überrascht fest, dass sich die zumeist freundlichen und höflichen Schüler am Sickingen-Gymnasium fast immer erst melden und dann reden- was für eine Disziplin! In Spanien ruft man ohne sich melden in die Klasse hinein.

Die deutschen Tafeln, die man klappen kann, hatte ich noch nie gesehen. Nach Geschmack kann man sie zudem nach oben und nach unten bewegen – faszinierend.

Da fast jede Unterrichtsstunde in einem anderen Raum stattfindet, es nur zwei kurze Pausen gibt und der Unterricht nur vormittags stattfindet, vergeht ein deutscher Schultag rasend schnell.

Noch ein Wort zur Organisation: Eine Unterrichtstunde fällt  aus, und du hast es nicht mitgekriegt? Es ist nur dein Fehler, denn du hast noch nicht gelernt, dass Zettel sehr beliebt sind in Deutschland. Egal um welche Mitteilung es sich handelt: einfach lesen. – Wie machen wir Spanier das nur ohne Zettel?

Ohne Fleiβ kein Preis. Dieses Sprichwort gibt es übrigens auch in Spanien. Die Landstuhler Abiturienten scheinen es jedoch besonders gut zu kennen: Nach den Prüfungen wird so richtig gefeiert – gleich mehrmals: Abiball, Abistreich sowie eine lustige „Mottowoche“ in der sich die Abiturienten jeden Tag verkleiden – das war alles neu für mich.

Vor lauter Faszination hätte ich beinahe vergessen, was meine eigentliche Mission war: Als Vertreterin eines Landes, sollte man nicht nur seine Muttersprache vermitteln, sondern auch andere kulturelle Aspekte. Kulinarische Köstlichkeiten wie: Churros con chocolate oder Gazpacho (eine kalte Tomantensuppe) kochten wir als Beispiele für typische spanische Gerichte. Erstaunlich und lustig waren für mich die Kommentare der Deutschen, beispielsweise „Spanier kochen immer mit viel Fett“. Ob die Deutschen meinen , dass Wurst und  Kuchen fettarm sind ?  ;-)

Noch eine Möglichkeit hatte ich, mich wie in Spanien zu fühlen, und zwar beim Flamencotanzen. Das ist ein typischer Tanz aus Andalusien, der erfolgreich durch eine  Gruppe begeisterter Schülerinnen getanzt wurde.

Da Ende meine Aufenthaltes steht bevor und ein Gedanke geht mir durch den Kopf:

Acht Monate in einen Koffer packen – wie soll ich das bloß machen?

Tausendmal Danke an alle, die mir geholfen haben, den Weg als Sprachassistentin zu gehen. Ein ganz besonderer Dank geht an Beate Rohnstock, die mich tatkräftig während meines ganzen Aufenthaltes unterstützt hat. Natürlich auch ein ganz grosses Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler der Spanischklassen.

                                                                                                         Rocío Gálvez Muñoz

Jahresbericht einer Sprachassistentin

Jahresbericht einer Sprachassistentin.

 

„Sickingen-Gymnasium Landstuhl“. Es kam mir Spanisch vor, als mir mein Ziel als Sprachassistentin mitgeteilt wurde. Damals wusste ich nicht, wie viele gute Erfahrungen mich in der Sickingen Stadt  erwarten würden. Ich erinnere mich noch an die Antwort, als ich nach dem Alter der Schüler fragte:
„ Sie sind keine Kinder mehr. Sie sind Schüler in der 11. 12. und 13 Klasse.“  Dann sind sie ja gerade ein paar Jahre jünger als ich, dachte ich und packte voller Aufregung  meinen Koffer, um mich auf dem Weg nach Deutschland zu machen.

Am ersten Abend erwartete mich ein leckeres Abendessen auf der Burg Nanstein mit Blick auf die Stadt -  ein sehr guter Einstieg.

Sich einzuleben war, dank der großen Geduld meiner Kollegen, nicht so schwer, auch wenn es viele kulturelle Unterschiede zwischen Spanien und Deutschland gibt, an die man sich erst gewöhnen muss:

Um 8 Uhr morgens fängt der Unterricht an. Daran erkennt man, dass man in Deutschland ist. Wenn die Deutschen schon eine Pause machen, fangen Spanier an, zu arbeiten. Als nächstes stellte ich überrascht fest, dass sich die zumeist freundlichen und höflichen Schüler am Sickingen-Gymnasium fast immer erst melden und dann reden- was für eine Disziplin! In Spanien ruft man ohne sich melden in die Klasse hinein.

Die deutschen Tafeln, die man klappen kann, hatte ich noch nie gesehen. Nach Geschmack kann man sie zudem nach oben und nach unten bewegen – faszinierend.

Da fast jede Unterrichtsstunde in einem anderen Raum stattfindet, es nur zwei kurze Pausen gibt und der Unterricht nur vormittags stattfindet, vergeht ein deutscher Schultag rasend schnell.

Noch ein Wort zur Organisation: Eine Unterrichtstunde fällt  aus, und du hast es nicht mitgekriegt? Es ist nur dein Fehler, denn du hast noch nicht gelernt, dass Zettel sehr beliebt sind in Deutschland. Egal um welche Mitteilung es sich handelt: einfach lesen. – Wie machen wir Spanier das nur ohne Zettel?

Ohne Fleiβ kein Preis. Dieses Sprichwort gibt es übrigens auch in Spanien. Die Landstuhler Abiturienten scheinen es jedoch besonders gut zu kennen: Nach den Prüfungen wird so richtig gefeiert – gleich mehrmals: Abiball, Abistreich sowie eine lustige „Mottowoche“ in der sich die Abiturienten jeden Tag verkleiden – das war alles neu für mich.

Vor lauter Faszination hätte ich beinahe vergessen, was meine eigentliche Mission war: Als Vertreterin eines Landes, sollte man nicht nur seine Muttersprache vermitteln, sondern auch andere kulturelle Aspekte. Kulinarische Köstlichkeiten wie: Churros con chocolate oder Gazpacho (eine kalte Tomantensuppe) kochten wir als Beispiele für typische spanische Gerichte. Erstaunlich und lustig waren für mich die Kommentare der Deutschen, beispielsweise „Spanier kochen immer mit viel Fett“. Ob die Deutschen meinen , dass Wurst und  Kuchen fettarm sind ?  ;-)

Noch eine Möglichkeit hatte ich, mich wie in Spanien zu fühlen, und zwar beim Flamencotanzen. Das ist ein typischer Tanz aus Andalusien, der erfolgreich durch eine  Gruppe begeisterter Schülerinnen getanzt wurde.

Da Ende meine Aufenthaltes steht bevor und ein Gedanke geht mir durch den Kopf:

Acht Monate in einen Koffer packen – wie soll ich das bloß machen?

Tausendmal Danke an alle, die mir geholfen haben, den Weg als Sprachassistentin zu gehen. Ein ganz besonderer Dank geht an Beate Rohnstock, die mich tatkräftig während meines ganzen Aufenthaltes unterstützt hat. Natürlich auch ein ganz grosses Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler der Spanischklassen.

                                                                                                         Rocío Gálvez Muñoz

Lucía Pezzi y María Emilia Riádigos

 

Las familias:

En Alemania vivimos con la familia Stahl (María Emilia) y la familia Utschneider (Lucía). La relación con las familias fue muy buena en todo momento, nos ayudaron con el aleman, nos llevaron a conocer Landstuhl y los alrededores y siempre se preocuparon mucho por nosotras. Con las hermanas también tuvimos una excelente convivencia, tanto Julia(María Emilia) como Kate(Lucía) son muy simpaticás y muy llegamos a entendernos muy rápido.

Acá podemos ver en la primera foto a María Emilia con su familia alemana y en la segunda a  Lucía con su hermana.

Las familias siempre nos llevaron a algún lugar los fines de semana, como por ejemplo al castillo de Nanstein o a la torre de donde se puede ver toda la ciudad. A veces también nos llevaban a Kiserslautern. Ellos querían mostrarnos las cosas lindas de su ciudad y su país, y que, nuestra estadía en Alemania fuera inolvidable.
 

La vida cotidiana y el colegio:

Todos los días excepto los fines de semana, asistíamos al Sickingen Gymnasium, allí participábamos de las distintas clases con nuestras hermanas, todos en el colegio, los profesores y los alumnos se dieron cuenta de nuestra llegada y siempre nos preguntaron de dónde veníamos, qué habíamos venido a hacer, hasta cuándo nos quedábamos, etc. En todo momento se mostraron muy interesados por nuestras vidas y nuestro país.

Además nos hicieron una entrevista para el diario escolar.

Los profesores y alumnos se preocuparon por nosotras, si faltábamos algún día preguntaban por nosotras y si habíamos estado enfermas nos preguntban si estábamos mejor.

Después del colegio volvíamos a nuestras casas, casi siempre nos pasaban a buscar o sino tomábamos el bus, después del almuerzo generalmente realizábamos algunas actividades con nuestras hermanas o, si ellas tenían que hacer tareas nos reuníamos a hacer algo las dos.

Después de la cena veíamos tele con la familia o hablábamos con nuestras familias de Argentina.

Los fines de semana las chicas trataban de encontrarnos planes divertidos, nos llevaban a fiestas o las familias nos llevaban a conocer algo. Algunos fines de semana también nos reunimos con los otros alumnos de intercambio de nuestro colegio.


Intercambio de culturas:

Una de las cosas más difíciles de la adaptación, fue la gran diferencia que existe entre la cultura alemana y la nuestra. Hubo varias cosas a las que nos costó habituarnos. Entre las principales están la forma de saludarse, en Argentina siempre se saluda con un beso en la mejilla y acá simplemente se da la mano.

Otra cosa fue la cena, en nuestro país se acostumbran dos comidas calientes, y la cena es más tarde, entre las 8 y 10 de la noche. Esto fue otra gran diferencia, ya que los primeros días a eso de las 12 de la noche ya teníamos hambre de vuelta, pero poco a poco nos acostumbramos.

Además de eso, hubo varias cosas que nos llamaron la atención por ser dstintas, por ejemplo el tránsito y las formas de conducir. En Alemania se maneja con más prudencia y se respetan mucho más las reglas de tránsito. La puntualidad y la seriedad de la gente ante todo fue también algo que nos resultó bastante diferente.

Los medios de transporte son realmente muy superiores y gracias a ellos la facilidada con la que se puede viajar.

La comida en general no es tan distinta, por supuesto las familias nos cocinaron los típicos platos alemanes para que conozcamos un poco más de su cultura.

Nosotras también quicimos traer parte de nuestra cultura y les trajimos algunas de las típicas cosas dulces que se comen en Argentina ( como el dulce de leche y los alfajores) y les cocinamos empanadas (abajo se ve la foto de la noche que cocinamos) y obviamente también les contamos gran parte de ella.

La ciudad de Landstuhl:

La ciudad es una de las cosas que más nos gustó. Si bien nosotras estamos acostumbradas a vivir en la costa y en una ciudad bastante grande, la vida en una ciudad un poquito mas pequeña, con bosque y montañas fue muy linda. Nos gustaba mucho salir a caminar por el bosque, especialmente cuando los días se pusieron más lindos.

El centro de Landstuhl también es muy pintoresco, y a veces salíamos a pasear por allí. La gente en general muy simpática y siempre dispuesta a ayudar.

Además nos encontramos con gente mucho más amable y abierta que en las grandes ciudades. Esta foto que se ve abajo la tomamos desde el castillo de Nanstein y se puede ver la ciudad de Landstuhl.

 
Valoración personal:

Ambas sentimos que la experiencia del intercambio nos enriqueció mucho, nos encontramos más maduras en muchos sentidos y hemos conocido mucha gente y lugares nuevos.

Lo que al principio nos costó bastante, más allá de acostumbrarnos a una cultura totalmente nueva, lo que no fue tan difícil, fue vivir con tanto frío. Nosotras veníamos de pleno verano y además nuestro invierno no est tan frío, por lo que llegar acá con temperaturas bajo cero fue definitivamente una de las cosas más difíciles. Por otro lado nos acostumbramos y supimos disfrutar todas las experiencias a pesar de ello.

Con respecto al idioma, creemos que hemos corregido y ampliado mucho nuestro vocabulario. También ganamos mucha seguridad al hablar, cosa que es fundamental para aprender un idioma. Éste obviamente era uno de los motivos fundamentales de viaje, junto con con el conocimiento de la cultura alemana, y creemos que lo hemos cumplido. Por supuesto este viaje es el cierre perfecto para tantos años de estudio del idioma.

Nos resultó una experiencia inolvidable y agradecemos tanto a nuestras familias de Argentina, como a las que nos dieron un lugar acá en Alemania, a Frau. Rohnstock y a Frau. Schiffmacher por acompañarnos en ella.

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