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Love is all you need...

Mit „LOVE IS ALL YOU NEED“ präsentierte die Musical-AG am 3.6.2012 ihre neueste Kirch-Hock/Lieser/Pallmann/Wild-Produktion, eine farbenfrohe, fulminante Hommage an die legendäre Band „The Beatles“ und ihre Blütezeit.

Schon beim Betreten der Aula wurde klar, dass sich entweder das Raum-Zeit-Kontinuum in Richtung der Flower-Power-Hippie-Ära verschoben, oder ein fröhlich-bekiffter Alt-68er seinen Dachboden geplündert und die Fundstücke kunstvoll im Saal drapiert haben muss – Beatles-Poster, hunderte wild gemusterte Schuhe, überdimensionale Blumen und unzählige bunte Bilder und Leinwände ließen an Authentizität keine Wünsche offen; und selbst die kühnsten Wunschträume eines jeden Blumenkindes wurden wahr, als die Beatles leibhaftig auf die Bühne schritten. Naja, nicht die echten Beatles...aber fast! Die Live-Band des Abends, bestehend aus Schülern (Timo Natter), Ehemaligen (Max Pallmann, Steffen Klingel, Lukas Weber, Charlotte Pallmann)und einem Lehrer (Joachim Pallmann) des Sickingen Gymnasiums, jeweils stilecht mit Pilzkopf-Perücke, begeisterte das Publikum im Laufe des Abends mit umwerfender Professionalität und originalgetreuen Beatles-Melodien, mit denen sie die Sänger begleiteten.

Frei nach der Beatles CD „LOVE“ wurde so im Laufe der Konzert-Show von allseits bekannten Hymnen wie „Here comes the sun“, „Let it be“, „Yesterday“ oder „Lady Madonna“, über psychedelische Stücke wie „Come together“ oder „Lucy in the Sky with Diamonds“ (die vermeintliche Ode an LSD), bis hin zu weniger populären Liedern wie „Back in the USSR“ oder „I am the Walrus“ alles geboten, was das Herz nur begehren kann, und so ein authentisches Bild von der schier unglaublichen Vielseitigkeit der Beatles vermittelt.

Die Sänger, wieder eine bunt gemischte Truppe aus Schülern und Ehemaligen, stets passend kostümiert, sei es als Hippie, Sergeant oder Walross, verstanden es, das Publikum immer wieder mitzureißen(Was wohl auch an der spürbar guten Chemie zwischen ihnen und der Band lag): Mal solo und gefühlvoll wie Timo Natter mit „While my Guitar gently weeps“ oder solo und rockig wie René Schuppert mit „Back in the USSR“, mal sommerlich-fröhlich im Duett wie Julia Kiseleski und Steffi Leis mit „Strawberry Fields forever“ oder energiegeladen wie Marie Böhlke und Maren Syvaeri mit „Get back“, und mal als ganze Gruppe wie Lara Guhl, Maren Syvaeri, Marie Böhlke, Annika Vogt und Sabina Walth mit dem Stimmungsmacher „Revolution“. Bei „Hey Jude“ und natürlich „All you need is Love“, als das gesamte Ensemble auf der Bühne versammelt war, verschwand schließlich jede vornehme Zurückhaltung und das Publikum sang beherzt mit.

Immer wieder überrascht wurde man vom interessanten Tänzen, abwechslungsreichen Bühnenbildern und originellen Requisiten, die ganz nach der Devise „Come together“ in einem klassen- und AG-übergreifenden Projekt von Mitgliedern der Technik-AG und Kunst-Schülern von der 5. bis zur 12. Klasse angefertigt wurden – Original-Videos von kreischenden Beatles-Fans, einfallsreiche, selbstgemachte Trickfilm-Animationen mit über die „Abbey Road“ laufenden Beinen oder von selbst gehenden Schuhen, stimmungsvolle Hintergrundbilder oder zum Liedtext passende Pappmaché-Masken brachten das Publikum stets aufs Neue zum Schmunzeln.

 

 

All you need is love...Ach, wenn die Beatles wüssten, wie wahr diese zeiten- und generationenüberdauernden Zeilen doch sind, selbst wenn man sie nicht auf die großen weltpolitischen Zusammenhänge der 68er überträgt, sondern auf das –im Vergleich zur großen und verkorksten Welt- nur kleine, unwichtige Sickingen Gymnasium:

Es ist die Liebe zur Musik und der Musical-AG, die sowohl Schüler als auch Lehrer motiviert hat, selbst in schwierigen, nervenaufreibenden Phasen nicht den Mut und die Lust an ihrem Projekt zu verlieren; es ist die Liebe zum Sickingen Gymnasium, die ehemalige Schüler immer wieder zu ihrer alten Schule zurückzieht, sei es auf die Bühne als Sänger oder hinter die Bühne als Techniker; und es ist nicht zuletzt die Liebe zu den Beatles, die die Zuschauer so zahlreich in die Aula des Gymnasiums lockte und die Mühen der Mitwirkenden mit stehenden Ovationen belohnen ließ.

 

 

Jutta Kühn, MSS 12

Mit Mozart durch Europa - Schulkonzert 2006

Mit Mozart durch Europa

 

Mit dem Prélude aus „Te Deum“, der bekannten Eurovisionsmeoldie von M.A. Charpentier, leitete das Schulorchester unter der Leitung von Joachim Pallmann einen anspruchsvollen Musikabend am Sickingen-Gymnasium Landstuhl ein um gleich im Anschluss mit dem Priestermarsch aus der „Zauberflöte“ schon zu Beginn des Abends den roten Faden zu knüpfen, der die Zuschauer durch das Programm führen sollte.

„Mit Mozart durch Europa“ - ein Beitrag des Gymnasiums zum Mozartjahr und zugleich eine musikalische Reise, die viele Stationen des Lebens Mozarts aufgriff und teils spielerisch umsetzte.

Mozart war ein vielgereister Mann, mit 19 Jahren war er schon fast acht Jahre auf Reisen gewesen, heute vor 240 Jahren war er als 10-jähriger in Paris, dann später als 15-jähriger in Mailand, als 21-jähriger in München. Und auf allen Stationen hat er, das gefeierte „Wunderkind“, deutliche Spuren hinterlassen.

Und so nahmen die Darbietenden die Zuschauer mit auf eine musikalische Reise und zeigten nicht nur etwas von der Vielfalt des Werkes dieses außergewöhnlichen Musikers sondern auch von der Vielfalt des musikalischen Spektrums am Sickingen-Gymnasium.

Nach dem Orchester überzeugte Susanne Mauerer am Klavier mit der Fantasie in D-Moll. Mit Souveränität und nicht ohne spielerischen Witz gelang es Carolin Donauer am Saxophon eine sehr heitere Fassung der Canzone des Cherubin aus „Figaros Hochzeit“ zu spielen. Diese heitere Note wurde auch bei der „kuriosen Europa-Kantate“ mit vielen versteckten, teils bekannten, teils irritierenden Zitaten aus Mozartwerken aufgegriffen. Dieses von der Orff-AG, dem Instrumentalensemble und dem Schulchor unter der Leitung von Frau Brigitte Rausch beinahe dramaturgisch aufgebaute Medley fand seinen Höhepunkt in dem bekannten Song aus dem Dschungelbuch: „Probier´s mal mit Gemütlichkeit“.

Auf sehr konzentrierte Weise wiederum wurde das Publikum von Stefanie Frazier am Klavier mit dem Allegro aus der Sonate in G-Dur an die ernstere Seite in Mozarts Werk herangeführt - hervorragend gespielt und vom Publikum entsprechend gewürdigt.

Im Bereich der Vokalmusik konnte Susanne Maurer mit dem Stück „Dans un Bois solitaire“ überzeugen und leitet über zu der Darbietung des Projektchores, bei dem auch Lehrerinnen des Gymnasiums mitwirken, die das Thema des Abends mit einer schwungvollen Abfolge von „Liedern in der Europasprache“ interpretierten.

Einen Einblick in die Vielfalt der musikalischen Arbeit am Gymnasium gab das Quartett um den Bassisten Uli Geßner mit völlig unerwarteten Klängen: Maximilian Pallmann am Vibraphon versetzte das Publikum mit seiner souverän beschwingten Darbietung des schwierig zu spielenden „Take Five“ von P. Desmond regelrecht in Staunen. Ebenso beachtenswert bei diesem Stück war die große Taktfestigkeit des Schlagzeuges Alexander Bernhard und der rhythmische Druck des Klavierspiels von Sebastian Emmerich, der gleich im Anschluss mit einer grandiosen Soloeinlage einer Ballade in F-Dur eine ganz andere Seite seines musikalischen Spektrums zeigte.

Die mehrfach mit Landes- und Bundespreisen ausgezeichnete Schülerin Heike Bodesohn wurde gleichsam von den vielen Zuschauern erwartet um nach all den Jahren der Bühnenpräsenz festzustellen, dass die junge Künstlerin noch professioneller geworden ist.

Für stürmischen Schlussapplaus sorgte die Schulband unter der Leitung von Hans Buhl, die einen weiteren Einblick gewährte in die hohe Qualität der Instrumentalmusik am Gymnasium und besonders durch die sicheren Bläsersätze für Freude beim Publikum sorgte.

Nach der Europahymne zum Finale hatte der Zuschauer das Gefühl, wertvolle „Reiseerinnerungen“ dieses musikalischen Streifzugs durch Europa mitnehmen zu können und das Bewusstsein, das Musik Grenzen überwinden kann - nicht zu letzt auch die scheinbaren Grenzen der jungen Musiker, die an diesem Abend über sich hinausgewachsen sind.

Vielfalt und Spielfreude - Schulkonzert 2005

Einen beeindruckenden Einblick in die hervorragende musikalische Ar­beit am Sickingen-Gymnasium und die außergewöhnliche Vielfalt zeigte das diesjährige Weihnachtskonzert in der Aula der Schule. Beispiele aus dem Bereich der Vokalmusik wurden überzeugend vom Schul­chor unter Leitung von Brigitte Rausch vorgetragen. Solist Andreas Naujoks gelang es, durch emotiona­le Darbietung des Stückes „White Christmas“ das Publikum zu ver­zaubern.

Vielfalt und Spielfreude demons­trierten sowohl das Instrumentalen­semble und die Orff-AG wie auch die Solobeiträge von Luisa Mose­mann (Violine) und Daniel Saul­heimer (Klavier), die Interpretation einer Bourrée von Hasse, durch Maximilian Zehfuß am Flügel und die Stücke aus der Nussknacker-Suite vorgetragen von der Geigenklasse, geleitet von Maike Schmidt.

Von herausragender Qualität und entsprechend vom Publikum bejubelt, zeigten sich die jungen Musikerinnen Charlotte Pallmann am Cello mit zwei Sätzen aus dem a-Moll Cellokonzert von Vivaldi, so­wie die souverän intonierende und schon vielfach mit Preisen ausgezeichnete Heike Bodesohn an der Querflöte.

Für Abwechslung im Programm sorgte Carolin Donauer (Saxo­phon) mit dem Bob Geldorf Song "Do they know it‘s Christmas“. Auch die Kreismusikschuljazzband unter Uli Geßner griff diese flotten Töne auf. Die Spielfreude der Musiker Frederic Scherer (Klavier), An­drea Natter (Schlagzeug), Alexander Bernhard (Schlagzeug/Conga), Ma­ximilian Pallmann (Vibraphon) und Uli Geßner (Bass) sprang auf ein sichtlich begeistertes Publikum über.

Hervorragende Instrumentalmu­sik in diesem Bereich zeigte auch die Schulband unter Hans Buhl. Be­sinnlich wurde es bei den Vorträgen von Lena-Sophie Arnold und Alina Berger (Klavier) und bei den Weih­nachtsliedern des Projektchores. Den Abschluss dieses gelungenen Abends gestaltete das von Joachim Pallmann geleitete Orchester und das von allen Darbietenden und dem Publikum gemeinsam gesunge­ne Weihnachtslied „0 du Fröhli­che“. (amk)

Original und Fälschung - Schulkonzert 2004

Freude am Musizieren und fröhliche Lebendigkeit lagen greifbar in der Luft beim überaus gelungenen Konzertabend im Sickingen Gymnasium. Über 200 Mitwirkende präsentierten ein überzeugendes und engagiertes Beispiel dafür, dass eine lebendige Schule Spaß macht und bereichert. Vom musikalischen Reichtum konnten sich die Konzertbesucher in der ausverkauften Aula des Gymnasiums überzeugen.

Von verblüffender Professionalität zeigten sich die Instrumentalisten besonders bei anspruchsvollen Stücken wie bei Génins Stück „Carneval de Venise“, souverän und nicht ohne subtil-spielerischen Witz vorgetragen von Heike Bodesohn an der Querflöte. Ein ebenso bekanntes, jedoch in der dargebotenen Fassung weniger geläufiges und damit umso überraschenderes und die Fantasie der Zuhörer belebendes Werk - Beethovens Variationen über ein Thema aus Händels Judas Maccabäus“ - bot Charlotte Pallmann sehr sauber und gefühlvoll intoniert am Cello.

Sehr großen Respekt brachte das Publikum auch den jungen Solisten entgegen, so der Geigerin Louisa Mosemann  mit dem bekannten Filmhit „Titanic“ oder Maximilian Zehfuss mit Smetanas „Moldau“ am Flügel. Eine Atmosphäre sentimentalen Zaubers breitete sich aus, als die Schülerin Carolin Donauer aus der 7. Klasse Gershwins „Summertime“ ihrem Saxophon entlockte.

Die Geigenklasse von Maike Schmitt, das Blockflötenensemble unter Leitung von Monika Pallmann mit Miriam Strake, Josefine Gladd, Elisabeth Foit und Thomas Ullmert und ganz hervorragend das Kammermusikensemble mit Teresa Molitor am Violoncello, Susanne Maurer an der Altblockflöte und Katharina Maurer am Klavier setzten sehr souveräne Akzente im abwechslungsreichen Programm, das immer wieder aufgelockert wurde durch Tanz- und Gymnastikeinlagen der „Gümnastick-agé“

unter Leitung und Mitwirkung von Eva Mootz. Eine bezaubernde Verbindung von Tanz und Musik gelang Jil Nussbaum und Dennis Rothmann aus der fünften Klasse mit ihrer Ballettinterpretation eines Menuetts von Bach.

Das von Joachim Pallmann geleitet Schulorchester und der Schulchor unter der Leitung von Brigitte Rausch sowie das Gesangsensemble legten fulminante Zeugnisse von der hohen Qualität der Vokal – und Orchestermusik am Gymnasium ab, vom Publikum honoriert durch kräftigen Applaus. Modernere Töne erklangen beim Auftritt der Schulband von Hans Buhl, die insbesondere durch die Bläsersätze überzeugte. Nach dem Schlusslied zeigte sich das Publikum mit lang anhaltendem Applaus dankbar für den gelungenen Konzertabend.

Den Zuhörern bleibt jedoch nicht nur die außerordentliche Qualität der Darbietungen in Erinnerung, sondern auch das in allen Teilen spürbare Gefühl einer Schulgemeinschaft, der es gelang, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Bedienstete, Eltern, Verwandte  und Freunde für diese Veranstaltung zu begeistern und einen freudigen Konzertabend mitzugestalten oder auch nur zu genießen.

 

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