Deutsch

Ein Buch im Guckkasten - Ein Projekt der Klasse 6c

Im Rahmen der gezielten Leseförderung beschäftigte sich die Klasse 6c in den letzten Wochen mit Gabriele Beyerleins Geschichte Der Schatz von Atlantis. Die Abenteuer von Kai, der durch ein Computerspiel in die Welt von Atlantis versetzt wird und dort einige Prüfungen meistern und Gefahren überstehen muss, hat alle Leserinnen und Leser gleichermaßen begeistert. Zum Abschluss der Lektüre hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, eine Szene aus der Geschichte in Form eines Guckkastens zu präsentieren.

Aber was ist ein Guckkasten? Als Guckkasten diente uns ein ausrangierter Schuhkarton, der mithilfe eines Guckloches und verschiedener Lichteffekte zu einer Theaterbühne umgebaut wurde. Schaut man durch das Guckloch, sieht man die Darstellung einer Szene aus der Geschichte und entdeckt je nach Blickwinkel ganz viele verschiedene Details.

Die Arbeit an den Guckkästen hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht und in unserer Guckkasten-Ausstellung konnten wir ganz viele kreative, ideenreiche und liebevoll gestaltete Kunstwerke bestaunen.

Hier einige Beispiele:

Diese Szene hat mir besonders gut gefallen:

Kai will aus dem Schloss flüchten und muss durch einen Kanal schwimmen, dann sogar durch ein Gitter tauchen, wo er aber von Fischern entdeckt wird. (Francesca)

Mein Guckkasten zeigt, wie ich mir Atlantis vorstelle: Man sieht Bastet und Kai, den Königspalast und die Schiffe. (Sophia)

Ich stelle die Szene dar, in der Kai Ipalla aus dem Bergwerk befreit und sie, als sie aus der Höhle kommen, die klare Nacht mit vielen Sternen sehen. (Paula)

Meine Szene stellt dar, wie kai nach Atlantis kommt. (Jonathan).

Ich habe mir die Stelle ausgesucht, wo Kai und seine Freundin Aoja in den Keller der Burg gesperrt werden und dann bemerken sie etwas in der Ecke … (Marius).

Mein Guckkasten zeigt, wie Kai Bastet zum ersten Mal am Fenster des Nachbarhauses sieht. (Moritz)

In meinem Guckkasten sieht man, wie die Gefangenen in der Höhle arbeiten müssen. (Lukas)

In der Geschichte hat mir Kapitel 9 gefallen, wo Kai mit Aoja aus dem Königspalast fliehen will. Sie haben den Plan durch den Kanal zu schwimmen und das Gitter zu passieren. In der Nacht setzen sie den Plan in die Tat um. (Jannis)

In meinem Guckkasten sieht man das Schiff, mit dem Kai und seine Freunde von der Insel Atlantis entkommen. (Nico)

In meinem Guckkasten zeige ich, wie Kai und Aoja in den Palast einbrechen, um die 9 Könige und Aojas Vater zu retten. (Madeline)

Mein Guckkasten zeigt, wie Kai im Zimmer seines Bruders am Computer spielt. (Ava)

Meine Lieblingsszene ist die, in der Kai nach Atlantis kommt und die Stadt erkunden will. Plötzlich kommt er an einer Schmiede vorbei und sieht zwei Kinder, die als Sklaven für den 1. Bronzegießer des Königs arbeiten müssen. Er beschließt, ihnen zu helfen und versucht sie zu retten. (Norman)

Kai befreit Ipalla und flieht mit den Gefangenen und Aoja. Dennoch bemerkt der König die Flucht und verfolgt sie. Aber sie können entkommen. Mir hat die Verfolgungsjagd am besten gefallen, da ich sofort ein Bild im Kopf hatte. (Lynn)

Landstuhler Schreibwerkstatt: Hochdeutsch trifft Pfälzisch

Im zweiten Schulhalbjahr bietet der Deutsch- und Philosophielehrer Michael Preis am Sickingen-Gymnasium das Projekt Landstuhler Schreibwerkstatt: Hochdeutsch trifft Pfälzisch als Arbeitsgemeinschaft an. Neben dem Lesen verschiedener Texte rückt die Arbeitsgemeinschaft vorrangig das Verfassen eigener Texte in den Mittelpunkt. Dadurch soll die Lese- und Schreibkompetenz in einer Arbeitsatmosphäre ohne Notendruck außerhalb des normalen Deutschunterrichts gefördert, die Freude am Umgang mit Literatur geweckt sowie das eigene kreative Potential aufgezeigt werden.

Der Name der Arbeitsgemeinschaft verweist auf eine weitere Besonderheit: So können nicht nur Texte in hochdeutscher Standardsprache, sondern explizit auch in Mundart geschrieben werden. Es sei ausdrücklich betont, dass das Beherrschen des pfälzischen Dialekts keine notwendige Bedingung für die Teilnahme an der Arbeitsgemeinschaft darstellt.

Die so erzielten Schreibprodukte sollen bei regional und überregional ausgerufenen Schreibwettbewerben eingereicht werden. Bisher haben sich 42 Schülerinnen und Schüler für die Arbeitsgemeinschaft angemeldet.

Die unten angegebenen Links informieren über Teilnahmebedingungen, Preise, Geschichte usw. der ausgewählten Wettbewerbe. Bereits in der Vergangenheit wurden die Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des Sickingen-Gymnasiums ausgezeichnet und veröffentlicht.

 

Das Wichtigste auf einen Blick:

 

Für wen ist die AG interessant?

 

Die AG richtet sich an Schüler, die ...

            ... Spaß am Lesen haben.

            ... sich mit Literatur befassen wollen.

... gerne eigene Texte ohne Notendruck außerhalb des Deutschunterrichts verfassen würden.

... auch in pfälzischem Dialekt schreiben wollen.

... sich im Wettstreit mit anderen messen und Wettbewerbe gewinnen möchten.

 

Was wird gemacht?

 

Wenn du an der AG teilnimmst, dann wirst du ...

            ... Texte lesen.

            ... eigene Texte in hochdeutscher Sprache (und in Dialekt) schreiben.

            ... die Arbeiten anderer bewerten.

            ... deine Texte überarbeiten und in eine ansprechende Form bringen.

            ... an Schreibwettbewerben teilnehmen (und diese hoffentlich gewinnen).

 

Wann finden die Treffen statt?

 

Die genauen Termine sowie der Raum werden noch am Aushang gegenüber der Bibliothek bekannt gegeben.

 

Links zu den Schreibwettbewerben:

 

Nachwuchspreis Grüner Lorbeer:

http://www.eckenroth-stiftung.de/index.php?id=34

 

Federleicht-Schreibwettbewerb:

https://sites.google.com/a/fun-for-writing.com/schreibwettbewerb/preise

 

Europäischer Wettbewerb:

http://www.europaeischer-wettbewerb.de/teilnahme/thema-des-64-ew/

 

Mundartwettbewerb Dannstadter Höhe:

http://www.mundart-dannstadter-hoehe.de/

 

Mundartdichter-Wettstreit Gonbach:

http://www.kulturpreise.de/web/preise_info.php?preisd_id=4175

 

Sickinger Mundartdichter-Wettstreit:

http://www.grumbeeremarkt.de/tourismus/wanderregion-aktuell/details/veranstaltung/sickinger-mundartdichter-wettstreit.html

 

Mundartdichter-Wettstreit Bockenheim:

http://www.bockenheim.de/2013-04-26-10-01-20/dichterwettstreit      

 

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn möglichst viele Schülerinnen und Schüler an der Arbeitsgemeinschaft Landstuhler Schreibwerkstatt: Hochdeutsch trifft Pfälzisch teilnehmen würden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

M. Preis

Märchenkisten der Klasse 5a

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Märchen“ haben die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5a Märchenboxen zu ihrem jeweiligen Lieblingsmärchen gestaltet.  Besonders beliebt waren „Rotkäppchen“, „Hänsel und Gretel“ und „Rapunzel“, aber auch andere Geschichten fanden ihre Leser.

Mit viel Liebe und Sorgfalt wurden Schuhkartons zu dem Zimmer der Großmutter, in das der Wolf einbricht, zu dem dichten Wald, in dem Hänsel und Gretel das Knusperhäuschen der Hexe entdecken oder zum Garten mit dem hohen Turm, von dem Rapunzel ihr langes Haar herunterlässt.

 

Landstuhler Mundartdichter mit Jugendpreis ausgezeichnet

von Michael Preis

Es mag auf den ersten Blick verwunderlich erscheinen, dass das Pfälzische Einzug in den Deutschunterricht hält, immerhin wird gerade hier stets Wert auf das Einhalten der hochdeutschen Standardsprache gelegt. Dennoch gehört der Dialekt als Sprachvarietät ebenso zum Kanon des Deutschunterrichts wie das Interpretieren von Gedichten oder das Verfassen von Erörterungen.

Auch die Klasse 9a hat sich in diesem Schuljahr dezidiert mit der pfälzischen Mundart auseinandergesetzt. Sichtlich motiviert untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Entstehung der Dialekte, übersetzten hochdeutsche Texte in diverse Mundarten und eruierten die Frage, ob dem Pfälzischen im Schulalltag ein höherer Stellenwert eingeräumt werden sollte. Zuletzt verfassten die Schülerinnen und Schüler eigenständig Texte, wobei sie sich sowohl Textsorte als auch Thema frei auswählen konnten.

Jene ersten Schreibversuche auf pfälzischem Terrain stellten sich als äußerst gelungen und ansprechend heraus, weshalb der Gedanke aufkam, mit diesen Arbeiten am 29. Mundartwettbewerb Dannstadter Höhe teilzunehmen.

Besagter Wettbewerb, welcher sich an alle richtet, die sich der Mundart verbunden fühlen, wird von der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim in Kooperation mit der Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises ausgerufen. In mehreren Kategorien krönt eine fachkundige Jury die Siegerbeiträge.

Aus insgesamt 74 Beiträgen in den Kategorien „Prosa in Mundart“ und „Lyrik in Mundart“ wurden  die Arbeiten von Aaron Kassel („Franz von Sickinge“) und Julienne Hirsch („In de Schul“) mit dem Jugendpreis ausgezeichnet. Für die erbrachten Leistungen erhielten Julienne und Aaron neben einer Urkunde einen Büchergutschein. Zudem wurden die Beiträge in einer Broschüre veröffentlicht.

 

Die Munartgedichte von Julienne Hirsch und Aaron Kassel lesen Sie hier.

Wir sind Vielfalt

Wir sind Vielfalt                              

 

von Mara Kopp

 

Wir sind Vielfalt, das betrifft uns doch alle. Die Geschichte des anderen, das interessiert uns. Ein unter der Schirmherrschaft des Staatstheaters Mainz ausgeschriebener Landeswettbewerb zum Thema „Die Geschichte des anderen“ wurde uns, der Klasse 6c, im Unterricht vorgestellt.

Die „anderen“ - wer kann das sein? Ein Flüchtling, eine Alleinerziehende oder ein Mensch mit Behinderung, jemand, der einer anderen Religion angehört. Und ist nicht jeder irgendwie „anders“?

Aus der Klasse 6c haben sechs Schülerinnen einen Projektbeitrag zu diesem Thema gestaltet.

Mara Kopp, Vanessa Ullrich und Hannah Lutz haben einen Film über eine andere Religion gedreht.

 

Auch Lara Zimmer, Anna-Maria Hildenbrandt und Jasmin Schwager haben einen Film gedreht, nämlich über Jasmins Behinderung. Die von uns gestalteten Beiträge haben wir am Samstag, den 2.7.2016 im Staatstheater Mainz vorgestellt. Vor Ort waren viele Teilnehmer und jeder hat seinen Beitrag präsentiert. Die Vielfalt und die Wertigkeit wurden auch durch die Mischung der Besucher deutlich. Uns allen hat dies sehr viel Spaß gemacht. Am Ende dieses Tages sind wir müde, aber stolz nach Hause gefahren.

 

Ob wir etwas gewonnen haben, wissen wir nicht. Es war aber auf jeden Fall toll, dabei gewesen zu sein.

Theater-Projekt: Lessings Nathan der Weise

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projektleiter und Regisseur Jörg Rettig

 




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