Wandertag im Japanischen Garten

von Winnie Tam

 

Am 06.10.15 war es endlich soweit. Die Klasse 9B ging mit Herrn Rettig und Herrn Jung nach Kaiserslautern in den Japanischen Garten. Als wir ankamen,schauten wir alle neugierig herum. Eine entspannte Atmosphäre herrschte in der Umgebung und plötzlich fühlten wir uns, als seien wir in Japan. 

Der Philosophielehrer Achim Jung stellte in einer kurzen Einführung Zusammenhänge zwischen der Gartengestaltung und der japanischen Philosophie des Zen-Buddhismus her. Der Garten sei vor allem ein Ort, der Meditation.

Wir erhielten verschiedene kleine Texte von japanischen Zen-Meistern, die uns beim Meditieren behilflich sein sollten. Bei der Meditation geht es darum, sich durch die Erfahrung von Harmonie und Leere vom Leiden zu befreien. Nun liefen wir gemeinsam zu den Koi-Fischen, von denen einige  im Weltall in einer Raumstation geboren sein sollen. Sie waren beeindruckend, besonders für Herrn Rettig, denn er meinte, er hätte noch nie so große Fische gesehen.

Außerdem hatten wir die Gelegenheit diese bewundernswerte Tiere zu berühren.

Ein Buddha befand sich auch in diesem Garten. Die Buddhisten glauben, dass es Glück bringe, wenn man den Bauch des Buddhas streichele. Dies taten dann auch einige, aber wer das nicht gemacht hat, hatte trotzdem Glück gehabt an diesem Tag, weil der befürchtete Regen erst am Ende der Reise eingesetzt hat. So konnten wir alle den Tag genießen und hoffen auf einen weiteren baldigen Ausflug!