Nachhaltigkeit und globale Verantwortung
Tag der Demokratie am Sickingen-Gymnasium — 28.04.2026
Am vergangenen Mittwoch, den 22. 4. 2026, fand am Sickingen-Gymnasium Landstuhl für die Klassenstufen 8 und 9 der diesjährige Tag der Demokratie statt. Der Projekttag stand in diesem Jahr unter dem Motto „Was für ein Müll! – Abfallverwertung und Recycling”.
Organisiert wurde der Demokratietag von Frau Krauß, Frau Müller und Frau Brill, die ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt hatten. Den gemeinsamen Auftakt bildete eine eindrucksvolle Einführungsveranstaltung mit Herrn Dolch vom Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN). In einem anschaulichen und interaktiven Vortrag erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Problematik von Handy- und Elektroschrott-Recycling in Ghana, wo unter schwierigen und gefährlichen Bedingungen wertvolle Rohstoffe aus Elektroschrott gewonnen werden. Dabei wurde deutlich, welche globalen Folgen unser Konsum- und Entsorgungsverhalten haben kann.
Im Anschluss vertieften verschiedene Workshops, durchgeführt von Lehrkräften der Fachschaften Erdkunde und Geschichte, das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Neben der globalen Dimension standen auch ganz praktische und alltagsnahe Fragen im Mittelpunkt: Wie lässt sich Müll im Alltag vermeiden? Wie gehen wir an unserer Schule mit dem Müllproblem um?
Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten dazu nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Beim Upcycling von Verpackungsmüll entstanden kreative neue Produkte. Eine Müllsammelaktion in Landstuhl zeigte eindrücklich, wie wichtig Engagement vor Ort für Umwelt und Gemeinschaft ist.
Der Demokratietag machte deutlich, dass Demokratie auch bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Probleme gemeinsam anzugehen und nachhaltige Lösungen mitzugestalten – im globalen wie im lokalen Kontext.
Ein herzlicher Dank gilt allen Lehrkräften und Beteiligten, die diesen vielseitigen und inspirierenden Tag ermöglicht haben. Der Demokratietag hat gezeigt: Schon mit kleinen Ideen und gemeinsamem Engagement kann viel bewegt werden.
Esther Brill
