Das Logo des Sickingen-Gymnasiums. Dunkelblaues Quadrat mit weißem Schriftzug des Schulnamens in der linken oberen Ecke. Silhouette der Burg Nanstein im Anschnitt unten rechts.

Direkter Einblick in die aktuelle naturwissenschaftliche Forschung

Leistungskurse Biologie und Chemie der MSS 12 beim NatLab-Day an der Universität — 25.06.2026

Ein langer und warmer Sommertag liegt hinter uns, der sich für uns alle absolut gelohnt hat. Gestern besuchten die Biologie-Leistungskurse von Frau Sobczak und Frau Göller sowie der Chemie-Leistungskurs von Herrn Müller die Universität Kaiserslautern. Wir hatten uns für den diesjährigen NatLab-Day angemeldet, um einen direkten Einblick in die aktuelle naturwissenschaftliche Forschung zu bekommen. Dabei teilten wir uns auf: Während sich die Biologie-LKs intensiv mit der Alzheimerforschung beschäftigten, nahm der Chemie-LK am parallelen Chemie-Angebot der Universität teil. Für die Biologie-Kurse begann der Vormittag mit interessanten Vorlesungen zum Thema Alzheimer. Dabei wurde uns verständlich erklärt, was genau bei dieser Krankheit im Gehirn passiert und welche biologischen Hintergründe die Forschung beschäftigt.

Im Anschluss durften wir an drei verschiedenen Laborführungen in den Bereichen Zoologie, Humanbiologie sowie Zell- und Mikrobiologie teilnehmen. Es war spannend zu sehen, wie in der universitären Praxis mit elektrischen Impulsen gearbeitet wird, wie Fliegen und deren Larven erforscht werden und wie Zellen unter dem Mikroskop aussehen. Auch die moderne technische Ausstattung der Labore hat uns sehr beeindruckt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa ging es für uns an den praktischen Teil im Labor. Ausgerüstet mit Arbeitsheften, die von der Universität für uns vorbereitet wurden, arbeiteten wir in Zweierteams. Zuerst haben wir selbst ein zur Verfügung gestelltes Gehirn aufgeschnitten und die verschiedenen Bereiche beschriftet. Durch dieses eigenständige Sezieren lernten wir den Aufbau und die Anatomie des Organs im Detail kennen. Mit diesem frisch erworbenen Wissen konnten wir im direkten Anschluss die Unterschiede zwischen einem gesunden und einem von Alzheimer betroffenen Gehirn eigenständig feststellen. Zum Abschluss durften wir noch eigene Mikroskop -Proben von diesem Gehirn vorbereiten, um die Nervenzellen der Hirnhaut einmal live unter dem Mikroskop zu sehen. Obwohl es draußen sehr heiß war, ließ es sich in den klimatisierten Laboren sehr gut arbeiten. Die Studierenden und Professoren vor Ort waren alle sehr freundlich und haben uns geduldig viele Fragen zum Studium und zu allgemeinen naturwissenschaftlichen Themen beantwortet.

Es war ein langer Tag mit vielen neuen Eindrücken, für den wir uns bei unseren betreuenden Lehrkräften herzlich bedanken.

von Annika Schwarz, MSS 11