Ein mörderischer Vortrag - die Referatewoche am SGL
Systematisches Methodentraining im wichtigen Feld des Referierens und Moderierens — 03.03.2026
Ein Bericht von Emilia Wilhelm, Luca Bauer und Helen Burkhard (MSS 11)
In der vorletzten Woche des Schuljahres durften wir im Rahmen der Referatewoche der Klassenstufe 10, vom 23.06. bis 27.06.2025, zu einem Thema, das unmittelbar in Zusammenhang mit dem Ziel unserer Klassenfahrt steht, einen Vortrag vorbereiten. Nachdem wir uns in einer Dreiergruppe zusammengefunden hatten, begannen wir zu brainstormen, was denn unser Thema sein könnte. Hierbei war für uns die Schwierigkeit, ein Thema zu finden, das zu unserem Ziel Hamburg passt und gleichzeitig aber auch interessant und spannend ist. Wir legten uns schließlich auf ein außergewöhnliches und schreckliches Thema fest. Der Frauenmörder von Hamburg, Fritz Honka
Bevor wir aber etwas präsentieren konnten, mussten wir, zusammen in unserer Klasse, einige Module durchlaufen, in denen verschiedene Aspekte eines Vortrags behandelt und erarbeitet wurden. Module wie „Richtiges Zitieren“, „Gestaltung der Präsentation“ und „Vortragsweise“ boten eine gute Grundlage für uns. Das Modul „Arbeitsweise mit KI“ war im Gegensatz dazu, für uns aber auch für die Lehrkräfte, komplett neu eingeführt worden.
Emilia Wilhelm, Luca Bauer und Helen Burkhard während der Präsentation des prämierten Referates
Hervorragendes Referat aus der 10b zum Thema: "Von Hamburg nach New York - die Spur der Attentäter", ausgearbeitet und präsentiert von Hannah Kahl, Lina Benz und Nele Rinder.
Die Recherche für unser Thema stellte sich als höchst emotional und nervenaufreibend heraus, da es sich ja um mehrere Mordfälle handelt, deren sehr grausame Details wir selbst filtern und präsentieren sollten. Die grausamen Tode der Frauen lagen uns wirklich schwer auf dem Herzen und wir wollten während unserer Präsentation sicherstellen, dass wir sie würdig darstellen und an sie erinnern. Trotz all dieser emotionalen Last stellte sich die Erstellung unserer Präsentation als sehr spannend heraus. Wir, als Gruppe, hatten großes Interesse daran, diese Mordfälle neu aufzurollen und in die Rolle der Detektive des Falles zu schlüpfen. Letztlich blieb nun nur noch die Präsentation.
In zwei Runden mussten wir uns den Schülerinnen und Schülern unserer Stufe stellen. In der ersten Runde präsentierten wir die Ergebnisse unserer Recherche innerhalb unserer Klasse. Aus diesem Kreis von Präsentationen wählte unsere Klasse nun die Vertretergruppe, die anschließend ihre Präsentation vor der ganzen Stufe halten musste. Unsere Klasse wählte uns also aus, als bester Vortrag der 10a, vor der Stufe zu präsentieren.
Während wir den anderen tollen Vorträgen aus den weiteren drei Klassen lauschten, begannen wir nervös zu werden, da auch die anderen Gruppen sehr viel Arbeit in ihre Präsentationen gesteckt hatten. Und dann waren wir an der Reihe. Sobald wir anfingen zu präsentieren, verflog unsere Aufregung aber und wir versanken in unserem Thema. Nach den Berichten über den Tathergang, die Motive, Opfer und den Mörder mussten wir uns nun dem Urteil der Jury stellen. Diese bestand aus Vertretern der Eltern, des Fördervereins, der Lehrern und sogar Schülern aller Klassen. Hierbei durften natürlich nicht die Schüler der eigenen Klassen die jeweilige Gruppe bewerten.
Die Jury bei der Bewertung der vorgetragenen Referate
Nachdem alle Gruppen nun präsentiert hatten, beriet sich die Jury kurz und gab dann das Ergebnis bekannt. Und: wir gewannen!
Mit einem Preisgeld von 150 € waren wir nun bereit für unsere Klassenfahrt nach Hamburg. Wir danken dem Förderverein für das Preisgeld, sowie den Lehrkräften, die die Module geleitet und in der Jury ihren Anteil an der Bewertung geleistet haben. Wir hatten wirklich sehr viel Spaß in dieser Woche und haben einiges für künftige Präsentationen und Vorträge gelernt.
Unser Fazit: wir finden es wirklich sehr gut, dass es an unserer Schule dieses Angebot gibt und waren froh, daran teilnehmen und sogar gewinnen zu dürfen! Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten, sowie auch an unsere (ehemalige) Klasse, die uns diese Chance und ihr Vertrauen geschenkt hat.
Wir hoffen, dass auch künftige Jahrgänge dieses Angebot erfahren können und, so wie wir, ihren Spaß am Präsentieren finden.
