Sportfest 2026 am SGL
Fairness, Teamgeist und starke Leistungen im Stadion am Rothenborn — 12.06.2026
von Nele Christmann (5b) und Max Müller (6a)
Das Sportfest des SGL fand wie jedes Jahr im Stadion am Rothenborn statt. Die Klassen sind von der Schule aus dorthin gelaufen. Die Klasse 5b wurde von den Lehrern Julius Steuerwald-Ludwig und Fabian Roschy begleitet, die Klasse 6b begleiteten Andreas Axt und Anja Voigt. Wir waren sehr gespannt, weil wir an den Bundesjugendspielen teilnahmen. Jeder konnte eine Urkunde gewinnen. Ich, Nele, habe eine Siegerurkunde gewonnen, viele Mitschüler haben keine bekommen. Das ist sehr traurig, aber sie waren sehr sportlich und haben sich mit mir über meinen Erfolg gefreut. Auch unser Schulleiter Philipp Wehmann hatte bei der Eröffnung gesagt, dass es bei dem Sportfest und den Bundesjugendspielen um Fairness und Sportlichkeit geht.
Am Anfang haben alle gemeinsam zu lauter Musik getanzt. Schülerinnen aus der 9. Klasse haben vorgetanzt. Meine Klasse 5b hat den Staffellauf der 5. Klassen gewonnen. Die 12. Klassen haben Kuchen und Getränke verkauft für die Finanzierung der Abiturfeier. Die Unterstufe musste in den Disziplinen 800m-Staffellauf, Weitsprung und Sprint so gute Leistungen wie möglich erzielen. Nur wenige haben am Ende eine Siegerurkunde bekommen. Es gab sogar eine oder zwei Ehrenurkunden. Die 10. und die 11. Klasse haben auf dem Rothenborn Fußball und in Landstuhl Basketball, Volleyball und Tischtennis gespielt.
Vielen Schülerinnen und Schülern haben die Bundesjugendspiele gut gefallen, weil sie gemeinsam trainiert, gespielt und gekämpft haben. Zwar freuen sich bestimmt nicht wirklich alle auf das Sportfest im nächsten Jahr, weil nicht alle so sportlich sind, aber vielleicht werden sie es ja doch mögen.
„Weil ich muss!“ – Wie das Sportfest doch alle begeisterte
von Marlin Schuck (8b) und Antonina Fils (8c)
Sonne, Staub und jede Menge Sport – das diesjährige Sportfest des Sickingengymnasiums hatte wieder einmal alles zu bieten! Wir waren für euch freiwillig mit dem Mikrofon auf dem Sportplatz unterwegs, um die ungeschminkte Wahrheit über den Tag für die Schulhomepage einzufangen. Fragt man die Schülerinnen und Schüler, warum sie heute auf dem Platz stehen, lautete die Standardantwort am Morgen oft noch schmunzelnd: „Weil ich muss!“ Doch trotz der anfänglichen Skepsis war die Stimmung am Ende überraschend gut. Viele waren sich einig, dass der Tag an der frischen Luft eine willkommene Abwechslung zum normalen Unterricht bot und das Gemeinschaftsgefühl der Klassen extrem gestärkt hat.Auch wenn die meisten nicht gerade Fans der Leichtathletik waren.
Während einige das Kugelstoßen als absolute Lieblingsdisziplin für sich entdeckten, weil es so schön unkompliziert ist, flossen in den anderen Disziplinen wie dem Weitsprung, dem Weitwurf und dem Hochsprung ordentlich die Schweißperlen. Besonders spannend wurde es bei den Laufdisziplinen: Auf der Mittelstrecke und beim Sprint gaben alle ihr Bestes, um wertvolle Punkte für die Klassenwertung zu sammeln. Heiß her ging es vor allem beim traditionellen Staffellauf, wo im Vorfeld schon fleißig motivierende Kampfansagen an die Konkurrenz verteilt wurden, während andere Klassen ihre Chancen gegen die älteren Jahrgänge direkt sehr realistisch einschätzten. Am Ende stand jedoch der Spaß und das gemeinsame Anfeuern im Vordergrund.
Auch das Kollegium blieb von uns natürlich nicht verschont, allen voran Herr Schuler, der sich als Organisator bezeichnete, hatte den Zeitplan erstellt und die Helfer eingeteilt. Herr Wild hat beim Interview spontan den Spieß umgedreht, um uns kurzerhand selbst zu befragen. Die Reaktionen der anderen Lehrkräfte auf die Frage, ob man lieber hier oder im Schulgebäude sei, waren herrlich vielseitig. Herr Jung gestand, dass er ohne die Dienstpflicht heute wohl eher beim Zahnarzt sitzen würde – auch wenn er da so oder so hinging. Bei den sportlichen Favoriten der Lehrer zeigte sich ein klarer Trend zur Bewegungsminimierung.
Herr Freudenberg zeigte sich als Fan des Kugelstoßens, wobei Frau Werno schaut sich am liebsten den Sprint an, würde aber selbst eher nicht antreten. Herr Roschy wurde laut eigenen Angaben von seinem Dienstherrn quasi „gezwungen“ da zu sein, fügte sich aber gerne als Klassenlehrer der 5b und outete sich als Fußball-Fan, während Frau Fuhrmann als Riegenführerin der 5a ebenfalls den klassischen Sprint bevorzugte. Herr Wehmann bewies als einer der wenigen echte Ausdauer und wählte die 800-Meter als seine persönliche Disziplin. Letztendlich war dieser Tag mal wieder so wie in den letzten Jahren auch: sportlich, lang und abwechslungsreich.
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Hier sehen Sie die Fotos unserer Film-AG "Die CREW"
