Zur gymnasialen Oberstufe ans Sickingen-Gymnasium Landstuhl
Ein Erfahrungsbericht zum Schulwechsel von der Mittelstufe zur Oberstufe — 04.02.2026
Ein Schulwechsel ist ein großer Schritt, der mit vielen neuen Eindrücken und Herausforderungen verbunden ist. Zum Schuljahr 24/25 sind wir, drei Schülerinnen der MSS 12, auf das Sickingen-Gymnasium gewechselt. Obwohl wir von drei verschiedenen Schulformen (IGS, Realschule und Gymnasium) kommen, teilten wir im Laufe des Wechsels dieselben Ängste und Befürchtungen.
Jedoch stellte sich heraus, dass dies nicht nötig war, denn keiner dieser Ängste bestätigte sich.
Das größte Problem für uns alle war die Unsicherheit, ob wir von den Mitschülerinnen und Mitschülern gut aufgenommen werden. Man hat sich Sorgen gemacht, ob man als neue Person in einer Gemeinschaft, die schon seit Jahren besteht, den Anschluss findet.
Allerdings entsteht durch das Kurssystem der Oberstufe sowieso eine neue Konstellation von Schülerin-nen und Schülern, in der auch bereits bestehende Freundesgruppen durchgemischt werden. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass man in jedem Kurs von unterschiedlichen Personen umgeben ist, sodass die Möglichkeit besteht, viele Leute kennenzulernen.
Außerdem hatten wir die Sorge, dass wir mit dem Leistungsdruck der Oberstufe nicht zurechtkommen. Vor allem, wenn man nicht bereits auf einem Gymnasium war, steigt die Unsicherheit über das, was einen erwartet.
Zu Beginn der Oberstufe sollte man damit rechnen, dass die Noten anfangs eventuell schlechter werden. Aber jeder hat mit diesen Problemen zu kämpfen, da der Umschwung von Mittelstufe zu Oberstufe deutlich ist. Das liegt an den vielen Veränderungen, vor allem im Notensystem, aber auch in der Menge des Lernstoffes.
Besonders schwer fiel es uns in den Grundkursen. Überprüfungen, welche in der Mittelstufe eine Sache von 15 Minuten waren, werden nun nämlich zu zweistündigen Klausuren. Das ist eine große Veränderung, an die man sich erstmal gewöhnen muss.
Jedoch war dies kein Problem, das nur wir als „Neuankömmlinge“ hatten. Auch die Schülerinnen und Schüler, die die Schule seit der 5. Klasse besuchen, mussten sich erstmal an die Veränderungen gewöhnen. Aber genau deshalb gibt es die Einführungsphase 11/1, die noch nicht abiturrelevant ist. Von den anfänglichen Schwierigkeiten darf man sich nicht zu sehr beeindrucken lassen, da es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie sich legen werden.
Den Wechsel kann man definitiv als eine Chance sehen, neu anfangen zu können. Man hat die Möglichkeit, neue Eindrücke zu hinterlassen, was vor allem bei den Lehrern ein positiver Aspekt sein kann. Diese können nämlich nicht von Leistungen aus der Mittelstufe beeinflusst werden.
Für uns persönlich war der Schulwechsel auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Rückblickend hat sich keine unserer Ängste bestätigt und wir haben unsere Entscheidung nie bereut.
Lea Heist, Mia Günther, Mia Whisenant
