Philosophie-AG: Das „Philosophische Café“

von Michael Lenhard

Das „Philosophische Café“ wird am Sickingen-Gymnasium als AG für Mittelstufenschüler der Klassen 8 bis 10 angeboten. In einer von Lerndruck und Noten befreiten, angenehmen Atmosphäre haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Philosophie in Theorie und Praxis kennenzulernen. Die Schüler durchstreifen Philosophie-Geschichte, reflektieren Texte großer Denker und erfahren die Lust am Entwickeln eigener Visionen und Fragestellungen. Untersucht und diskutiert werden Fragen wie: Was ist Identität? Wie funktioniert Denken? Was bedeutet der Tod? Mit der von Fachschaftsleiter Achim Jung gegründeten Philosophie-AG, die aktuell von Michael Lenhard angeboten wird, haben die Mittelstufenschüler die Gelegenheit, auch im Hinblick auf die Fächerwahl in der Oberstufe in das Fach Philosophie.

Was bedeutet „Philosophie“ – und was bringt das gleichnamige Schulfach?

Philosophie ist dem Wortsinn nach die „Liebe zur Weisheit“. Sie beschäftigt sich mit Weltanschauungen, mit der Wirklichkeit als Ganzem, ihren Grundlagen, Werten, der Stellung des Menschen im Kosmos, seinen Erkenntnis- und Handlungsmöglichkeiten, seinen Rechten und Pflichten. Immanuel Kant schmolz das komplexe Feld des Philosophierens auf folgende Fragen zusammen: "Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?“

Die Geschichte der abendländischen Philosophie von der Antike bis heute ist zugleich die Geschichte unseres Denkens. 

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Interview mit dem Landessieger beim Wettbewerb "Jugend forscht" Niklas Burkhard

Was war das für ein Wettbewerb, an dem du teilgenommen hast?

Jugend forscht; Es geht darum, ein wissenschaftliches Thema seiner Wahl, aus den Bereichen Technik, Chemie, Physik oder Biologie, vorzustellen. Dies wird dann auf wissenschaftlichem Niveau außerhalb des Unterrichts ausgewertet.

 

Welches Thema hattest du?

 

 

Niklas Burkhard mit seiner Physiklehrerin StD' Beate Schuster

Ich habe mich mit der experimentellen Bestimmung der magnetischen Feldkonstante µ0 befasst. Diese benötigt man um die magnetische Feldstärke, beispielsweise bei Transformatoren, zu bestimmen.

 

Erzähle uns doch einmal von deinem Stipendium...

 Das Deutsche Museum in München

Ich habe verschiedene Sonderpreise gewonnen. Einmal einen einwöchigen Aufenthalt mit Übernachtung im Kerschensteiner Kolleg im Deutschen Museum in München, wo auch andere Preisträger waren. Wir durften einer exklusiven Führung beiwohnen, aber das Museum auch auf eigene Faust erkunden. Weitere Preise waren ein Geldpreis sowie ein zweiwöchiges Praktikum im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

 

Hat dir die Teilnahme Spaß gemacht?

Ich fand es sehr interessant, vor allem weil ich die Möglichkeit hatte sehr viele unterschiedliche Menschen kennenzulernen. 

 

Weißt du schon, was du studieren möchtest?

Es hat zwar nicht viel mit Physik zu tun, aber ich würde sehr gerne Medizin studieren. Allgemein habe ich ein sehr breitgefächertes Interessenspektrum. Und meiner Meinung nach deckt Medizin dieses weitestgehend ab, vor allem weil Arzt ein sehr praktischer Beruf ist, und ich praktische Arbeit der Theorie vorziehe.

 

Gab es eventuell auch negative Aspekte, die dir nicht so gefallen haben?

In der Regel war es ziemlich stressig, aber im Endeffekt hat es sich gelohnt. Im Vorhinein hat man immer nur die Arbeit vor Augen, aber wenn man einmal drin ist, dann überwiegen meist Spaß und Motivation.

 

Herzlichen Glückwunsch zu deinem überragenden Erfolg beim Abitur mit einem Notenschnitt von 1,0 !

 

von Anica Peters, Karolin Grub, Carsten Steiber und Flora Schmalbach, 10a

Naturwissenschaft anschaulich erklärt - Große Erfolge beim Wettbewerb „Jugend präsentiert“

von Beate Schuster und Thorsten Bach

 

Beim Schülerwettbewerb „Jugend präsentiert“ haben Schülerinnen und Schüler der 8.,9. und 11. Jahrgangsstufe beachtliche Erfolge erzielt.

Die Klaus-Tschira-Stiftung ist Initiatorin und Projektträger von Jugend präsentiert und fördert das Projekt bereits seit dem Jahr 2010. Im September 2015 hat unsere Schule die Auszeichnung „Jugend-präsentiert-Schule“ erhalten, da mehrere Lehrkräfte des Sickingen-Gymnasiums an einer entsprechenden Fortbildung und Qualifizierungsmaßnahme teilgenommen haben und ihr Wissen in schulinternen Fortbildungen an Kolleginnen und Kollegen weitergegeben. Auch die regelmäßige erfolgreiche Teilnahme am jährlichen Schülerwettbewerb ist Voraussetzung für den Titel und am Sickingen-Gymnasium bereits Tradition.

Für die Teilnahme am Wettbewerb müssen die Schülerinnen und Schüler ein maximal 5-minütiges Video einreichen, in welchem ein naturwissenschaftliches Thema erklärt und präsentiert wird. Aus bundesweit über 600 eingereichten Präsentationen wurden 4 Präsentationen unserer Schülerinnen und Schüler für die Qualifikationsrunde ausgewählt.

Nachfolgend die Liste der qualifizierten Teilnehmer sowie die von den Schülerinnen und Schülern gewählten Themen:

Name

Thema

Klassenstufe

Nicole Rudi

Chemischer Hintergrund der Dauerwelle

11

Marie Stark

Warum kocht Wasser in den Bergen schneller?

9

Clara Bittes

Deterministisches Chaos

9

Paul Fischer, Mustafa Cay

Thermische Ausdehnung

8

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Jugend forscht - Schüler experimentieren: Regionalwettbewerb

Von Nicole Rudi

 

Am 04.03.17 fand in Kaiserslautern der Regionalwettbewerb von Jugend forscht und Schüler experimentieren statt.

Ein halbes oder mehr Jahre haben wir in verschiedene Projekte investiert. Diese behandelten eine naturwissenschaftlich-mathematische Fragestellung, die wir ergründet hatten. Dann endlich war der Tag gekommen, an dem wir unsere Projekte vor einer fachkundigen Jury vorstellten. 85 Schülerinnen und Schüler traten in sechs Sparten mit ihrem Projekt alleine, in Zweier- oder Dreiergruppen gegeneinander an: in Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Informatik und Technik. Um acht Uhr morgens dekorierten wir unsere Stände in der Kreissparkasse Kaiserslautern. Insgesamt waren es 46. Ab neun Uhr erklärten wir dann einer Jury, die aus drei Lehrkräften bestand und die auf unser Fach spezialisiert waren, welche naturwissenschaftliche oder mathematische Fragestellung wir untersucht haben. Im Laufe des Tages war es schön, sich auch mit den anderen  Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern auszutauschen und sich die anderen Projekte anzuschauen. Es herrschte eine sehr herzliche und freundliche Atmosphäre,  obwohl wir alle Konkurrenten waren. Ein kostenfreies Mittagessen erwartete uns nach dem Vorstellen unserer Projekte, sowie Brezeln und Getränke während des ganzen Tages. Am Nachmittag hießen wir die Öffentlichkeit in der Kreissparkasse willkommen. Dabei gaben wir den Besucherinnen und Besuchern Tipps und vermarkteten unsere Produkte, da wir bereits Experten auf unserem Gebiet waren. Wir konnten unsere Forschungsergebnisse weitergeben und mit vielen Interessenten sprechen. Schließlich war am Abend die Siegerehrung. Es wurden 1. - 3. - Platzierungen, sowie Sonderpreise für z.B besonders umweltschonendes und nachhaltiges Engagement verliehen. Wir profitierten aber am meisten von unseren Erfahrungen und von unserer selbstständigen Arbeit. Es gab viele spannende Themen und gut ausgearbeitete Projekte, die nicht alle mit Platzierungen gewürdigt wurden. Im Endeffekt konnte es nur eine/n Sieger/in pro Sparte geben, der bald im Landeswettbewerb starten wird. Für alle anderen gab es teilweise Abonnements von Wissenschaftsmagazinen, gestiftet von verschiedenen Vereinen, bzw. auch einen einwöchigen Aufenthalt zu verschenken. Die Sieger erhielten außerdem ein Preisgeld. Als Fazit kann ich sagen, dass das ein sehr aufregender Tag war und ich froh bin, dabei gewesen zu sein. Ein eigenes Projekt bei Schüler experimentieren oder Jugend forscht zu starten, kostet viel Mühe und Zeit, aber der Aufwand lohnt sich schon deshalb, weil man viele naturwissenschaftliche und mathematische Erfahrungen sammelt, die einen im Leben bereichern. Man lernt, naturwissenschaftlich zu arbeiten und wie man eine Langfassung seines Projekts als eine Art Facharbeit verfasst. Natürlich konnten wir das ohne unsere unterstützenden Projektbetreuer nicht schaffen, deshalb nochmal ein herzliches Dankeschön an Herr Dr. Reinhold und Herr Fichtner. Zum anderen kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen und sein Präsentationsvermögen unter Beweis stellen. Deshalb kann ich nur jedem empfehlen, selbst diese Erfahrungen zu machen!

Kriegerdenkmale erkunden! Eine besondere Herausforderung im Geschichtsunterricht der Klasse 9.

Als Projektarbeit der 9 c/d haben wir Denkmäler des Ersten Weltkrieges in unserer Umgebung untersucht und bewertet. Innerhalb von 2 Wochen beantworteten wir Fragen, wie zum Beispiel: „Wie deutest du die Symbole des Denkmals?“ oder „Welche Bedeutung hat das Denkmal heute?“. Diese kniffligen Fragen erhöhten den Spaß an der Sache, ließen uns mehr über unser Dorf erfahren und so konnten wir selbstständig unser Wissen über den Ersten Weltkrieg erweitern.

Wir haben viel in den Ortschroniken nachgelesen und manche von uns haben auch den Ortsbürgermeister gefragt. Die Ergebnisse hielt jeder von uns sorgfältig in seinem Ordner fest.

Das Projekt bot uns die Möglichkeit das im Unterricht erworbene Wissen praktisch anzuwenden und war dazu eine willkommene Abwechslung zu den oftmals nur theoretischen Hausaufgaben, die wir sonst alleine zu Hause erledigen. Da wir manche Fragen mit unseren Freunden gemeinsam erledigen durften, also in Gruppenarbeit, wurde viel gelacht und der Spaßfaktor wurde erhöht.

Alles im allem war es eine gelungene, aufregende und abwechslungsreiche Projektarbeit, an die wir alle mit Motivation und Eifer herangingen und die uns letztendlich viel Spaß bereitet hat.

von Marie Lebeck, Selina Keßler und Lara Zwick

 

Eine sehr gelungene Arbeit können uns unter folgendem Link aufrufen. 

Den Artikel auf der Seite der Fachschaft Geschichte finden Sie hier!

Hommage an die Biologie: Fensterbilder der 9. Klasse

Weitere Bilder sehen Sie hier!

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